Wintereinbruch hält Asfinag auf Salzburgs Staßen auf Trapp

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Der Wintereinbruch sorgt für Dauereinsatz beim Salzburger Winterdienst.
Der Wintereinbruch sorgt für Dauereinsatz beim Salzburger Winterdienst. - © APA/AFP/dpa/Thomas Warnack
Zu zehn Unfällen aufgrund des Wintereinbruchs kam es am Montagabend auf Salzburgs Straßen. Die Asfinag ist mit 40 Schneeräumdiensten und Streumaschinen rund um die Uhr im Einsatz. Im SALZBURG24-Gespräch gibt die Asfinag Tipps zum Fahrverhalten und wagt einen Ausblick auf die kommenden Tage.

Blitzeis war der Auslöser für zahlreiche Verkehrsunfälle am Montag auf Salzburgs Straßen. Auf den glatten Straßen verloren die Fahrzeuglenker die Kontrolle und knallten gegen Leitschienen, Brückengeländer und andere Fahrzeuge, teilt die Polizei am Montagabend mit.

40 Räumfahrzeuge auf Salzburgs Autobahnen

“Wir sind derzeit mit all unseren 40 Räumfahrzeugen auf Salzburg Autobahnen im Einsatz. Der Wintereinbruch kam zwar sehr schnell, aber wir sind gut vorbereitet”, sagte Pressesprecher Hannes Zausnig gegenüber SALZBURG24. Streusalz sei auch genügend vorhanden, dennoch kann es aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs zu Blitzeis auf den Fahrbahnen kommen. “Salzsole können wir bei Bedarf jederzeit nachbestellen, auch da besteht kein Mangel”, fügte Zausnig an. Besonders bei Brücken und Tunneleinfahrten sprach Zausnig aufgrund des Kamineffekts eine Warnung aus.

Ursache: Zu wenig Abstand und zu hohes Tempo

Ein Unfall im Ofenauertunnel (Pongau) auf der A10 forderte am Montag Verletzte. “Zwei Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert”, gab Johanna Pfeifenberger vom Roten Kreuz am Abend gegenüber SALZBURG24 an. Zausnig bestätigte, dass drei Lkw und zwei Pkw in den Unfall verwickelt waren. Eine Person musste dabei offenbar mittels Bergeschere aus dem Fahrzeug geschnitten werden – der Tunnel wurde zeitweise komplett gesperrt. “Zu geringer Abstand und zu hohe Geschwindigkeit sind die Gründe für solche Unfälle. Bei solchen winterlichen Fahrverhältnissen muss die Fahrweise angepasst werden”, erklärte Zausnig, dessen Team sich die ganze restliche Woche im Dauereinsatz befinden wird. “Da sich die Temperaturen zwischen minus sieben und null Grad einpendeln, laufen die Räumungsarbeiten weiterhin auf Hochtouren”, sagte der Asfinag-Sprecher abschließend.

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