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23. Oktober 2012 15:13; Akt.: 23.10.2012 16:51

Wintereinbruch im Anmarsch – Verkehrsteilnehmer sollten vorsorgen

Die Schnefallgrenze soll am Freitag bereits auf 500 Meter sinken. Die Schnefallgrenze soll am Freitag bereits auf 500 Meter sinken. - © FMT-Pictures/T.A.
Schneefall in vielen Teilen Österreichs könnte kommendes Wochenende höchstwahrscheinlich auf dem Tagesprogramm stehen. Das zeigen die derzeitigen Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

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Die genaue Intensität lässt sich laut ZAMG-Meteorologen Harald Seidl aber noch nicht vorhersagen. Die Asfinag ist ohnehin schon seit dem Sommer bereit für “Tag X”, “1.400 Mitarbeiter sind bereit für den Winterdienst”, sagte Sprecher Christian Spitaler auf Anfrage der APA. Für Verkehrsteilnehmer gilt es nun, ebenfalls auf winterliche Fahrverhältnisse vorbereitet sein.

Temperaturen um den Gefrierpunkt

Meteorologe Seidl hat seine Winterreifen etwa so früh wie noch nie hochgezogen. Ganz so, wie es auch die Autofahrerclubs seit Jahren immer wieder predigen. Denn wenn ab Samstag die Temperaturen dann der aktuellen Prognose entsprechend nur noch knapp über dem Gefrierpunkt liegen, sind Sommerreifen aufgrund der Gummimischung ein Sicherheitsnachteil. Und die gesetzliche Winterreifen-Pflicht naht ohnehin. Sie gilt im Falle von winterlichen Fahrbahnverhältnissen vom 1. November bis 15. April.

Schneefallgrenze auf 500 Meter

Eine Schneefallgrenze, die ab Freitag auf 500 Meter sinken könnte, und ein Kälteeinbruch in ganz Österreich sollten Anlass genug sein, das eigene Fahrzeug “winterfit” zu machen. Für den ARBÖ ist es in einer Aussendung vom Dienstag jedenfalls bereits “höchste Eisenbahn”. Der Autofahrerclub weist darauf hin, dass neben dem Zustand der Reifen sowie deren Profiltiefe unter anderem auch Batterie, Scheibenwaschanlage und Kühlerfrostschutz einem Check unterzogen werden sollten.

Generalprobe der Asfinag in Salzburg nach Wintereinbruch

Im Falle der Asfinag ist man vor Überraschungen gefeit: “Wir stehen für den Winter parat – und das rund um die Uhr”, sagte Heimo Maier-Farkas, zuständiger Abteilungsleiter, in einer Stellungnahme. Laut einer Pressemitteilung hat man die Generalprobe für den Winterdienst schon am Montag vergangener Woche erfolgreich absolviert, als in Salzburg eine Kaltfront für über 30 Zentimeter Neuschnee gesorgt hat. Die Salzlagerkapazität allein für dieses Bundesland betrug übrigens 8.300 Tonnen. Ob es am kommenden Wochenende zu einer ähnlichen Situation kommen wird, wird sich laut ZAMG in den kommenden Tagen herauskristallisieren. (APA)



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