21. November 2011 13:40; Akt.: 21.11.2011 14:22

Wirbel um Tiertötungen vor der Fußball-EM

Wirbel um Tiertötungen vor der Fußball-EM Wirbel um Tiertötungen vor der Fußball-EM - © Facebook/Michael Hillinger
Lebendig verbrannt, vergiftet, vergast oder in Massengräbern vergraben. Im Vorfeld der Fußball-EM 2012 werden in der Ukraine die Straßen von Hunden “gesäubert”.

Die Fußball-EM 2012 in der Ukraine sorgt im Vorfeld für mächtig Wirbel. Tausende Straßenhunde werden auf grausame Art und Weise ermordet. Jetzt formieren sich Tierfreunde im Internet und rufen zum sofortigen Stopp der Morde auf.

Fußball-EM: Straßenhunde werden ermordet

Um das Problem mit den Hunden in den Griff zu bekommen, hat sich die ukrainische Regierung dazu entschlossen die Straßen von den Hunden zu “säubern”. Dabei wird die Population nicht mit sogenannten Massenkastrationen verringert, sondern die Hunde fallen grausamen Methoden zum Opfer. Derzeit gibt es in der Ukraine rund 200.000 Straßenhunde.

Die Straßenhunde in der Ukraine scheinen der Regierung ein Dorn im Auge zu sein und müssen jetzt vor der Fußball-EM von der Bildfläche verschwinden. Zwar investiert das Land mehrere Milliarden Euro in den Bau von neuen Stadien, bei den Tieren setzen sie aber auf eine kostengünstigere und grausamere Lösung. Die Hunde werden lebendig verbrannt, vergiftet, vergast oder in Massengräbern lebendig begraben.

Tierfreunde formieren sich

Tierfreunde wollen dem Treiben in der Ukraine jetzt ein Ende setzen und formieren sich auf Facebook. Die  Seite wurde von Giftwarnung.info ins Leben gerufen und soll helfen dem Treiben in der Ukraine ein Ende setzen. Es wird zum sofortigen Stopp der grausamen Aktion aufgerufen.

Unter dem Motto “EM 2012 ohne Tiermord” versuchen die Tierfans dem bestialischen Morden ein Ende zu setzen. Und es scheint Bewegung in die Sache zu kommen: Die Seite hat binnen kürzester Zeit über 32.000 Fans generiert. Nun soll den Tiermorden vor der Fußball-EM ein Ende gesetzt werden.

Drama um Straßenhunde in der Ukraine

Die Tierfans äußern mittlerweile im Internet ihren Unmut und stürmen die Webseiten der Sponsoren. Dort hinterlassen sie Protesteinträge, in der Hoffnung noch vor der Fußball-EM etwas bewirken zu können. Dabei bekommen sie auch prominente Unterstützung: Prinzessin von Hohenzollern war zu Besuch in Kiew und zeigte sich schockiert von den Vorgängen.

Auch von einer anderen Seite versucht man den Straßenhunden in der Ukraine zu helfen. Eine eigene Hilfsaktion sammelt Spenden um Hilfsgüter zu den Tieren zu schicken, damit den Hunden geholfen werden kann.


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