Wirtschaft für Minister Schlüssel der Energiewende

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Rupprechter will Energiewende in Schwung bringen
Rupprechter will Energiewende in Schwung bringen
Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) ruft die heimische Wirtschaft auf, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen. “Die Wirtschaft ist der Schlüssel der Energiewende”, so Rupprechter am Montag vor Journalisten. Gemeinsam mit 7.200 Firmen habe das Umweltministerium schon rund 100.000 Projekte umgesetzt. Bis 2018 sollen 10.000 Wirtschaftsbetriebe mitmachen.


Im vergangenen Jahr wurden 6,7 Mio. Tonnen CO2 eingespart, was neun Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Österreich sind. Umgerechnet mussten dadurch 2,5 Mrd. Liter Erdöl im Wert von 1 Mrd. Euro nicht importiert werden.

Mit der aktuellen Initiative “Unternehmen Energiewende” will der Umweltminister in Österreich erneuerbare Energieträger forcieren, weniger CO2-Ausstoß und mehr Energieeffizienz erreichen. Daneben betonte Rupprechter die Bedeutung eines internationalen Klimavertrags mit “Verpflichtungen für alle Regionen der Welt”. Er sei “zuversichtlich und vorsichtig optimistisch”, dass es bei der großen UN-Klimakonferenz in Paris Ende 2015 zu einer Einigung kommt.

Unter den Firmen, die sich an den Projekten des Ministeriums bereits beteiligen, befindet sich die AUA, wo die Kunden etwa seit 2008 für deren CO2-Ausstoß freiwillig eine Kompensation leisten können. “Seither haben 110.000 Passagiere 90.000 Euro bezahlt und damit jährlich rund 18.000 Kunden einen Beitrag geleistet”, so Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines. Mit diesem Geld werden wiederum bestimmte Programme für den Klimaschutz gefördert.

Die Telekom Austria setze als einziges heimisches Telekommunikations-Unternehmen auf ein “CO2-neutral betriebenes Netz und spart damit jährlich 64.000 Tonnen CO2”, so Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group.

Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Nachhaltigkeitsabteilung im REWE-Konzern, unterstrich die Wichtigkeit von Mitarbeiterschulungen für erfolgreichen Klimaschutz: “Die Mitarbeiter müssen mitmachen, weil sonst funktioniert auch das beste Gerät nicht.” Vöslauer hat Anfang dieses Monats eine neue Glasmehrwegflasche als Ergänzung zur PET-Flasche auf den Markt gebracht. “Die Nachfrage ist groß”, so Vorstand Alfred Hudler über ein Projekt zu mehr Nachhaltigkeit.

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