WM-Finale: Kein Public Viewing im Augustiner Bräustübl

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Gastgartenstimmung statt Fußballfieber: Kein Public Viewing im Bräustübl-Gastgarten.
Gastgartenstimmung statt Fußballfieber: Kein Public Viewing im Bräustübl-Gastgarten. - © Neumayr/SB/Archiv
Nachdem bereits die Live-Übertragung des Halbfinales der Fußball-Weltmeisterschaft am Mittwoch im Augustiner Bräustübl in der Stadt Salzburg abgesagt wurde, wird auch am Wochenende kein Public Viewing stattfinden. Das bestätigte Bräustübl-Geschäftsführer Rainer Herbe gegenüber SALZBURG24.

“In Absprache mit der Polizei haben wir uns dazu entschieden, weder das kleine Finale am Samstag, noch das große Finale am Sonntag auf der Leinwand zu zeigen”, sagte Herbe am späten Freitagvormittag.

Noch am Dienstag wurde das Public Viewing im Biergarten auf Facebook groß beworben und das Spiel Frankreich gegen Belgien übertragen. Doch am Mittwoch folgte die Absage – vorerst nur für das Halbfinale Kroatien gegen Russland.

Bräustübl: Kein Public Viewing, sondern Gastgartenlaune

Rund 1.400 Gäste finden in Salzburgs größtem Gastgarten Platz. Dass emotionsgeladene Fans die Matches nicht still verfolgen, dürfte nicht verwundern. Doch der Lärm scheint zu viel geworden zu sein. Am Wochenende herrscht nun statt Fußballstimmung urige Gastgartenlaune. Bei sommerlichen 25 Grad dürfte das für viele eine Option sein. “Wir öffnen am Samstag und Sonntag wie üblich um 14.30 Uhr”, kündigt Herbe an.

Einige der kroatischen Fußballfans werden wohl ins “M2” in der Franz-Josef-Straße ausweichen. Besitzer Filip Jezercic erwartet in seinem kroatischen Lokal am Sonntag besonders viele Gäste, wie er am Donnerstag im Gespräch mit S24 sagte.

Polizei hofft auf ruhige WM-Stimmung

Vorbereitungen für das WM-Finale laufen indes auch bei der Salzburger Polizei. “Nach dem Halbfinale am Mittwoch gab es zwar Autokorsos durch die Stadt und ein paar Beschwerden wegen Lärmbelästigung , aber alles ist friedlich verlaufen”, so Polizeisprecherin Nina Laubichler gegenüber S24. Ähnliches erwartet man auch für Sonntag. Szenekundige Beamte würden zur Einschätzung und Planung hinzugezogen. Näheres konnte sie Freitagvormittag noch nicht sagen.

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