Wo Trinkgeld als Beleidigung gilt: Hilfreiche Tipps für die nächste Reise

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Vorsicht im Urlaub vor alltäglichen Gesten.
Vorsicht im Urlaub vor alltäglichen Gesten. - © Bilderbox/Symbolbild
Andere Länder, andere Sitten: Gehend essen, der Daumen nach oben oder Händeschütteln – Dinge, die in fremden Ländern falsch aufgefasst werden können. Wir haben die größten Fauxpas für euch zusammengesammelt.

Das Aussehen, die Sprache – oder auch kleine Gesten können Touristen im Urlaub schnell entlarven. Einige Gewohnheiten, die in Österreich als alltäglich gelten, können in fremden Ländern für Verstimmung sorgen. Das Reisesuchmaschinen-Portal checkfelix.com hat die übelsten Fehltritte zusammengefasst.

Italiener genießen das Essen

Wer mit Kaffee und Sandwich in den Händen vom Circus Maximus zur Engelsburg schlendert, wird in Rom schnell als Tourist entlarvt. Der Verzehr von Essen im Gehen ist in Italien verpönt, legt man in Italien doch großen Wert auf Genuss beim Essen. Genießen bedeutet am „Stiefel“ die Mahlzeit in Ruhe zu verzehren.

Vorsicht beim Händeschütteln

Wer in Russland zum Händeschütteln ansetzt, sollte lieber zweimal nachdenken. Denn im flächenmäßig größten Land der Erde ist das Händeschütteln über einer Türschwelle tabu. „Finstere Mächte“ könnten so die Gelegenheit nutzen und gemeinsam mit dem Gast die Wohnung betreten.

Älteren Menschen einen Sitzplatz anbieten? Nicht in Norwegen

In Österreich gilt es als Höflichkeit, in den öffentlichen Verkehrsmitteln älteren Menschen einen Sitzplatz anzubieten. Anders in Norwegen, wo ein solches Angebot ältere Menschen beleidigt und diesen bedeutet, sie seien zu schwach, um zu stehen.

Schwimmverbot in Taiwan

Ebenfalls unbeliebt machen sich Urlauber in Taiwan, die im Juli schwimmen gehen. Wer dennoch im Meer oder Swimming Pool badet, könnte von Einheimischen hinausgebeten werden. Grund für den badefreien Monat ist wie in Russland der Aberglaube: Im siebten Kalendermonat stehen die Tore zur Unterwelt offen, ahnungslose Schwimmer könnten so in die Tiefe gezogen werden.

Beleidigte Japaner

Durchschnittlich zehn Prozent vom Gesamtpreis geben die Österreicher in einem Lokal Trinkgeld. Wer das in Japan tut, beleidigt den Besitzer. Dort gilt guter Service als Selbstverständlichkeit, Trinkgeld kommt daher einer Beleidigung gleich.

Achtung beim Daumen nach oben

Ein nach oben ausgetreckter Daumen gilt in Österreich als positives Signal. Anders aufgefasst wird die Geste allerdings in Afghanistan, im Iran oder im Irak. Dort gilt der Daumen nach oben als Beschimpfung. Vorsicht also bei einer solchen Pose fürs Foto in den genannten Ländern.

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