Mit der Austria geht's bergauf! - © www.sv-austria.at „Wir nehmen jedes der drei Spiele ernst und wollen immer gewinnen“, bekräftigt Übergangstrainer Gerhard Stöger und fügt an, dass „es für uns immer aber immer schwer ist, wenn es lange 0:0 steht, denn dann wachsen unsere Gegner über sich hinaus und stemmen sich mehr und mehr dagegen. Ich bin jetzt aber sehr froh, dass wir so viele junge Spieler haben, die sich in jedem Training aufdrängen. Die wollen spielen. Die sind zu 100 Prozent dabei“, meint Stöger und das erleichtert das violette Marathonprogramm der nächsten Tage immens.
Morgen um 17 Uhr startet die Austria in Taxham gegen Stadtrivalen und Tabellennachzügler in die Woche der Wahrheit. Bei einem Sieg wäre der Vorsprung in der Meisterschaft mehr als zehn Punkte und der zweite Meisterschaftsgewinn en suite wohl endgültig fix.
Am Samstag wartet mit Obertrum ein starker Konkurrent, doch auch den gilt es zu schlagen. Stöger gibt die Marschroute vor: „Unser erster Verfolger ist mittlerweile Bergheim, die Obertrumer waren in der Hinrunde noch deutlich stärker als sie jetzt sind. Wir wollen auch das zweite Aufeinandertreffen gegen sie gewinnen.“
Kracher im Cup gegen den FC Hallein
Vier Tage später wartet mit dem FC Hallein ein Gegner aus der 1.Landesliga im Salzburger Landescuphalbfinale auf die Austria. „Es wird auf die Tagesverfassung ankommen, doch auch gegen die Tennengauer wollen wir gewinnen“, sagt Stöger und meint weiter, dass „meine Mannschaft in disem Spiel wirklich alles geben wird“.
Für die Finalisten des Salzburger Landescups gibt es ein besonders Zuckerl. Beide sind für die erste Runde des ÖFB-Cups gesetzt und können - laut derzeitigem Stand der Dinge - auf einen Bundesligisten treffen, denn diese müssen bereits in der ersten Cuprunde mitspielen. Mit ein wenig Losglück und einem Sieg gegen Hallein könnte dann ein großer Gegner auf die Austria warten.
„Das wäre natürlich ein Wahnsinn für unsere fantastischen Fans und den gesamten Verein“, schwärmt Coach Stöger über ein mögliches Szenario gegen einen Bundesligisten wie Rapid, den LASK oder die SV Ried zu spielen. „Doch zuerst gilt es die Halleiner zu schlagen, dann können wir weiterträumen“, bleibt Stöger Realist und mit beiden Beinen am Boden.
M.Lassnig