Salzburg ist die zweit-teuerste Landeshauptstadt was die Wohnpreise betrifft. - © Bilderbox
Die Wirtschafts- und Finanzkrise habe zu mehr Nachfrage und dem starken Preisanstieg geführt, meint Geschäftsführer Alexander Ertl. Einerseits werde verstärkt Erspartes in Immobilien gesteckt, andererseits seien viele Menschen aufgrund der besseren Arbeitschancen in die Städte gezogen.
In Innsbruck zahlt man im Schnitt für Eigentumswohnungen 3.800 Euro pro Quadratmeter, um 37,6 Prozent mehr als vor fünf Jahren. In Salzburg kostet der Quadratmeter nun 3.540 Euro. Graz hatte zwar mit 38,7 Prozent eine starke Preissteigerung, der Durchschnittspreis liegt mit 2.500 Euro aber noch niedrig. Linz kommt nun nach einem Preisanstieg von 28,8 Prozent auf 3.000 Euro. In Klagenfurt kostet der Quadratmeter nun 2.220 Euro (plus 22,1 Prozent), in St. Pölten 1.300 Euro (24,3 Prozent) und in Eisenstadt 1.230 Euro (26,6 Prozent).
Bei Einfamilienhäusern sind die Preise ebenfalls vor allem im Westen stark gestiegen – in Salzburg etwa um 40 Prozent auf gut 3.900 Euro, in Innsbruck um 32,7 Prozent auf 3.430 Euro. In Graz und St. Pölten gab es dagegen Rückgänge bei den Preisen für Einfamilienhäuser.
Wie bei Eigentumswohnungen sind auch bei Mietwohnungen Innsbruck und Salzburg die teuersten Landeshauptstädte. In Tirols Hauptstadt kosten Mieten nach einem Preisanstieg um 37,2 Prozent inzwischen 12,2 Euro pro Quadratmeter. In der Mozartstadt sind nach einem Plus von knapp 20 Prozent 10,7 Euro je Quadratmeter zu zahlen. In Linz sind es nur 7,6 Euro, in Bregenz und Eisenstadt 7,5 Euro. Graz folgt mit 7,3 Euro pro Quadratmeter, am billigsten mietet man sich in Klagenfurt ein – mit 6,6 Euro für den Quadratmeter. Hier gab es auch nur einen marginalen Anstieg von 0,3 Prozent.
(APA)