Wohnungen in Salzburg weiterhin am teuersten

Akt.:
7Kommentare
Im Burgenland kosten 86 Prozent der Wohnungen unter 300.000 Euro
Im Burgenland kosten 86 Prozent der Wohnungen unter 300.000 Euro - © APA (Symbolbild)
Die Nachfrage nach Immobilien ist nach wie vor stark und treibt die Preise nach oben. Die meisten neu errichteten Eigentumswohnungen, die unter 300.000 Euro kosteten, hat es heuer im ersten Halbjahr im Burgenland (86 Prozent) und in der Steiermark (83 Prozent) gegeben. In Salzburg, Wien und Tirol wurden die meisten hochpreisigeren Domizile angeboten, wie das Internetportal ImmobilienScout24 erhob.

Relativ viele Eigentumswohnungen in der Preislage 100.000 bis 300.000 Euro, die sich Normalverdiener ohne größere Erbschaft im Laufe ihres Lebens noch am ehesten leisten können, standen heuer auch in Oberösterreich und Niederösterreich (jeweils 60 Prozent des Angebots) sowie in Kärnten (55 Prozent) zur Auswahl.

So teuer sind Wohnungen in Salzburg

In dieser Preisliga deutlich weniger zu holen war in Salzburg (28 Prozent), Wien (30 Prozent), Tirol und Vorarlberg (jeweils 31 Prozent). In Salzburg wurden für fast die Hälfte (46 Prozent) der angebotenen Wohnungen zwischen 300.000 und 500.000 Euro verlangt, weitere 14 Prozent kosteten bis zu 700.000 Euro und weitere 7 Prozent noch mehr. Die Situation in Wien war ähnlich wie in Salzburg, nur dass in der Bundeshauptstadt der Anteil der Luxusdomizile, die um mehr als 700.000 Euro auf den Markt kamen, mit 19 Prozent fast dreimal so hoch war. Den größten Anteil in diesem Segment wies aber Tirol mit 21 Prozent aus.

Steiermark und Burgenland am erschwinglichsten

Im Burgenland waren 51 Prozent der Wohnungen um einen Preis zwischen 100.000 und 300.000 Euro zu haben, weitere 35 Prozent lagen preislich darunter. Mehr als 500.000 Euro kosteten dort nur 2 Prozent der angebotenen Bleiben. In Wien und in Tirol hingegen wurde fast ein Drittel aller neuen Wohnungen im Eigentum um mehr als eine halbe Million Euro offeriert. In der Steiermark waren für das Gros der Wohnungen (73 Prozent) zwischen 100.000 und 300.000 Euro zu bezahlen, 10 Prozent waren um weniger als 100.000 Euro zu haben und 12 Prozent um 300.000 bis 500.000 Euro.

Für die breite Masse am ehesten erschwinglich sind gebrauchte Eigentumswohnungen. In dieser Kategorie betrug der Anteil der Wohnungen um 100.000 bis 300.000 Euro quer über alle Bundesländer hinweg zwischen 50 Prozent in Wien und 74 Prozent in der Steiermark. Für die vorliegende Erhebung wurden die Angebotspreise des ersten Halbjahres 2017 auf immobilienscout24.at, immobilien.net und immodirekt.at verglichen. Die tatsächlich erzielten Verkaufspreise können davon abweichen.

(APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Zwei Salzburger Staatssekretär... +++ - Das war "Rave on Snow" in Saal... +++ - Liste Pilz tritt bei Landtagsw... +++ - Aggrelin: MMA-Kämpfe im Republ... +++ - Kokain für Sex: Schwere Vorwür... +++ - Großarl: Betrunkener Kellner s... +++ - Obertauern: Alkolenker im Bade... +++ - Winterliche Fahrverhältnisse: ... +++ - Auto brennt in Golling völlig ... +++ - "Rave on Snow" in Saalbach-Hin... +++ - Josefiau: Essgruppe in Brand +++ - Alkolenker mit 2,34 Promille v... +++ - Grenzfall: Salzburger Wahlverw... +++ - Thomas Janik von der Sonnenins... +++ - Woche startet mit Schneefall i... +++
7Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel