Wütende Anti-Trump-Proteste in zahlreichen US-Städten

Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl hat es in mehreren US-Städten spontane Protesten gegeben. In manchen Fällen wurden laut Medienberichten in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) Straßen blockiert, Müllhaufen in Brand gesetzt und US-Flaggen verbrannt.

Die meisten Anti-Trump-Demonstrationen gab es an der Westküste, wo die große Mehrheit die Demokratin Hillary Clinton gewählt hatte. In Portland im Bundesstaat Oregon etwa marschierten laut örtlichen Medienberichten rund 200 Menschen durch die Straßen. Einige blockierten zeitweise die Spuren einer Autobahn.

Auch im kalifornischen Oakland zogen laut Medienberichten Hunderte Menschen durch die Straßen. Sie skandierten die Parole: “Nicht unser Präsident!”. Ein Demonstrant wurde dort den Berichten zufolge auf einem Highway von einem Auto angefahren und schwer verletzt.

Auch in den kalifornischen Städten San Francisco, Berkeley, Los Angeles, in Seattle im Nordweststaat Washington und Pittsburgh im Ostküstenstaat Pennsylvania gab es wütende Protesten gegen den künftigen Präsidenten.

(APA/ag.)

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