“Wut-Oma” wird “Krone”-Kolumnistin

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Frieda Nagl bleibt eine gefragte Frau
Frieda Nagl bleibt eine gefragte Frau
“Wut-Oma” Frieda Nagl wird Kolumnistin für die “Kronen Zeitung”. Die streitbare Wirtin aus Rauris, die Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) beim ORF-Sommergespräch die Meinung über die heimische Politik gegeigt hatte, wird jeden Sonntag in der Tageszeitung schreiben, berichtete das Blatt in seiner Samstag-Ausgabe. Nagl selbst berichtete von politischen Angeboten der FPÖ und des Team Stronach.


“Die Frau (Klubchefin Kathrin, Anm.) Nachbaur vom Team Stronach hat sogar dreimal angerufen. Und die Strache-Partei (FPÖ, Anm.). Beide haben mir ein Nationalratsmandat angeboten”, berichtete Nagl in der “Krone”. Einen späten Quereinstieg in die Politik kann sich die Wirtin trotz des großen Interesses an ihrer Person aber nicht vorstellen: “Erstens mag ich die Einschleimerei nicht. Zweitens bin ich nicht käuflich.”

Dennoch soll es nicht nur bei einem versöhnlichen Treffen mit Mitterlehner geblieben sein: Kommende Woche will sie Außenminister Sebastian Kurz treffen (ÖVP), Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) findet sie hingegen “nicht so sympathisch”.

Die FPÖ und das Team Stronach wollen unterdessen Nagl kein Nationalratsmandat in Aussicht gestellt haben. Kontakt habe man zu der über Nacht bekannt gewordenen “Wut-Oma” aber aufgenommen, betonten beide Parteien. Die Freiheitlichen haben Nagl angeboten, sich politisch in der FPÖ einzubringen, sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der APA.

“Wir verstehen ihren Zorn auf die Regierung und haben ihr angeboten, bei uns mitzuarbeiten”, hieß es aus der FPÖ. Man habe erreichen wollen, “dass sie einen Teil des Weges mit uns gehen kann”. Ein Nationalratsmandat sei der Alt-Wirtin, die Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im ORF-Sommergespräch verbal herausgefordert hatte, nicht angeboten worden.

“Ich habe mit der ‘Wut-Oma’ nie gesprochen, auch ein Amt wurde ihr nie von uns angeboten”, erklärte Team-Stronach-Klubobfrau Kathrin Nachbaur. Es habe lediglich auf Vermittlung einer Tageszeitung ein kurzes Telefonat mit Nachbaurs Stellvertreter Robert Lugar gegeben. Und angesichts der Tatsache, dass die nächsten Wahlen erst in vier Jahren anstehen, “ist es völlig absurd, schon jetzt irgendwem einen aussichtsreichen Listenplatz anzubieten”.

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