Wutschreie einer Mühlviertlerin (18) führen zu großer Suchaktion

Die Einsatzkräfte starteten eine große Suchaktion in Oberösterreich.
Die Einsatzkräfte starteten eine große Suchaktion in Oberösterreich. - © Bilderbox
Die Wutschreie einer jungen Mühlviertlerin haben am Samstag eine große Suchaktion im Bezirk Rohrbach ausgelöst. Eine 56-Jährige hörte nahe ihres Hauses verzweifeltes Rufen und alarmierte gegen 16.30 Uhr die Polizei.

Zwei herbeigeeilte Beamte nahmen ebenfalls laute Schreie aus der Richtung einer nahegelegenen Kläranlage wahr und veranlassten eine Suchaktion, berichtete die Exekutive am Sonntag.

Zahlreiche Einsatzkräfte beteiligten sich an Suche

Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei, Rettungshundebrigade und Suchhundestaffel durchkämmten das Gelände – erfolglos. Schließlich meldete sich um 18.00 Uhr ein Mädchen mit seinen Eltern bei der Einsatzleitung, um den Grund der Aktion zu erfahren bzw. diesen aufzuklären. Ihre Mutter hatte die 18-Jährige um 16.15 Uhr von einer Bushaltestelle in Altenfelden abgeholt. Nach einem Streit mit ihrer Mutter war sie aus dem Auto gestiegen, um zu Fuß nach Hause zu gehen. Auf dem Weg querfeldein stieß der Teenager mehrere Schreie aus Frust und Wut aus, die die 56-Jährige gehört haben musste.

18-Jährige meldet sich bei der Polizei

Um 17.30 Uhr kam die 18-Jährige zu Hause an. Die Eltern waren auf die Suchaktion aufmerksam geworden und kamen mit ihrer Tochter zur Polizei. “Gott sei Dank hatte das Mädchen den Mut, sich zu melden”, sagte Polizeisprecher David Furtner im APA-Gespräch. Sie habe ein großes Herz bewiesen. Aber auch die Frau, die aufgrund der Schreie die Einsatzkräfte alarmierte, habe absolut richtig gehandelt. Die Suchaktion, die auch wegen der Gefahren um die nahegelegene Kläranlage groß ausgefallen war, konnte abgebrochen werden, “bevor es in der Nacht auch für die Suchenden gefährlich geworden wäre”.

(APA)

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