Zahlreiche Tote bei neuen Anschlägen im Irak

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Bei einer Reihe von Anschlägen sind im Irak mindestens 33 Menschen getötet worden. Mindestens 25 Menschen starben am Sonntag bei der Detonation von drei Autobomben im kurdischen Ort Qara Tapah in der an den Iran grenzenden Provinz Diyala. Ein kurdischer Vertreter sprach von 27 Toten. Hinter der jüngsten Welle von Selbstmordanschlägen im Nordirak steht indes offenbar auch ein Deutscher.


Die meisten Opfer waren demnach Veteranen der kurdischen Peschmerga-Miliz, die gegen die Jihadistenorganisation “Islamischer Staat” (IS) kämpfen wollten. Die Anschläge richteten sich gegen das Rathaus der Stadt, gegen ein Gebäude kurdischer Sicherheitskräfte sowie gegen das örtliche Büro der Kurdenpartei Patriotische Union Kurdistans (PUK), wie der bei dem Attentat leicht verletzte Bürgermeister Wahab Ahmed berichtete.

Die nahe gelegene Stadt Jalawla ist Schauplatz heftiger Gefechte zwischen IS-Kämpfern und irakischen Sicherheitskräften, die von kurdischen und schiitischen Milizen unterstützt werden. Mindestens sieben Menschen starben am Sonntag bei der Explosion zweier Bomben auf einem Markt in Diyalas Provinzhauptstadt Bakuba.

In der ebenfalls umkämpften westirakischen Provinz Anbar wurde ein Polizeichef bei einem Attentat getötet. General Ahmed Sadak sei bei der Explosion eines Sprengsatzes getötet worden, als sein Autokonvoi nahe der Provinzhauptstadt Ramadi unterwegs gewesen sei, sagte der Vize-Präsident der Regionalversammlung von Anbar, Faleh al-Issawi. Nach Angaben eines Polizeivertreters wurden bei dem Anschlag zudem vier Polizisten verletzt. Sadak leitete der Polizei zufolge einen Einsatz gegen IS-Kämpfer in der Ortschaft al-Bu Risha.

Hinter der jüngsten Welle von Selbstmordanschlägen im Norden des Irak steht offenbar auch ein Deutscher. Wie die auf Terrororganisationen spezialisierte Webseite SITE berichtete, hat sich der “Islamische Staat” zu den Attacken in der am Sonntag in der Provinz Diyala bekannt. Demnach seien die Selbstmordattentäter ein Deutscher, ein Türke und ein Saudi gewesen.

Die kurdische Gorran-Partei meldete im Kurznachrichtendienst Twitter, es habe sich um einen Deutschen, einen Türken und einen Tunesier gehandelt. Bei den Anschlägen auf ein Rathaus, einen Stützpunkt kurdischer Sicherheitskräfte und ein kurdisches Parteibüro wurden nach Armeeangaben mindestens 25 Menschen getötet.

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