Zahlreiche Überflutungen in Oberösterreich

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Die oö. Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun.
Die oö. Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun. - © APA/FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD ISCHL
Wegen des anhaltenden Regens ist es in Oberösterreich zu lokalen Überflutungen gekommen. Die Feuerwehren mussten Donnerstagvormittag nach wie vor ausrücken und vor allem Garagen und Keller auspumpen. Besonders betroffen war das Salzkammergut.

Allein in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) standen bis zu 200 Mann im Einsatz, berichtete Michael Zeppezauer von der Freiwilligen Feuerwehr im APA-Gespräch.

Materialschlacht gegen Unwetter

In der Früh häuften sich in Bad Ischl die Einsätze, bei einer Schottergrube wurde eine Füllstation für Sandsäcke eingerichtet. Der Vormittag habe sich zu einer regelrechten Materialschlacht entwickelt, man sei mit den Schlauchvorräten bereits an die Grenzen gestoßen, hieß es.

Bereits gegen 4.30 Uhr waren die Feuerwehrleute mit einer drohenden Hangrutschung bei einem Firmengelände beschäftigt. Mit mehreren Hochleistungspumpen wurde das Wasser entfernt, Unterstützung kam von der Wildbach- und Lawinenverbauung. Bis Mittag habe sich die Situation in der Gemeinde entspannt, berichtete Zeppezauer. Man sei aber für den Nachmittag gewappnet: “Da kommt die nächste Wetterfront.”

Pegelstände steigen in OÖ

Die Pegelstände in Oberösterreich sind am Donnerstag wegen der Regenfälle weiter gestiegen. Aus jetziger Sicht sei zu erwarten, dass die Warngrenze der Donau in Mauthausen (Bezirk Perg) in der ersten Nachthälfte überschritten wird, so der Hydrografische Dienst des Landes. Der Inn weise ebenfalls steigende Tendenz auf, der Pegel in Schärding werde in der Nacht knapp unter der Warngrenze liegen.

Die Experten würden mit keinem dramatischen Donau-Hochwasser rechnen, erklärte Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) in einer Aussendung. Viele der nach der Flutkatastrophe 2013 geplanten Maßnahmen – wie neu eingerichtete Pegel und ein neuer Notfallplan für die Donau – seien schon in Betrieb und voll funktionsfähig und würden Daten liefern. “Jetzt hängt alles davon ab, wie stark die Wasserstände in den nächsten Stunden noch ansteigen und ob die Regenfälle wie prognostiziert zurückgehen”, so Anschober.  (APA)

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