Zwei Jahre Rechtsstreit: So steht es um das Salzburger Republic

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Im Streit zwischen Szene Salzburg und Republic zeichnet sich ein Ende ab.
Im Streit zwischen Szene Salzburg und Republic zeichnet sich ein Ende ab. - © Neumayr/Archiv
Mietvertrag oder Pachtvertrag? Diese Frage diskutieren seit mehr als zwei Jahren die Szene Salzburg und Republic-Inhaber Michael Fasching vor Gericht. Im Frühling könnte es hier nun zu einem Ergebnis kommen, Gastronom Heiner Raschhofer steht schon in den Startlöchern.




Der Club Republic und die Szene Salzburg befinden sich seit über zwei Jahren im Rechtsstreit. Grund dafür ist eine unterschiedliche Auslegung des Vertrages: Laut Klemens Schuster, Zuständiger für Öffentlichkeitsarbeit bei der Szene Salzburg, handelt es sich um einen Pachtvertrag, der mit Anfang 2015 ausgelaufen war. Republic-Inhaber Michael Fasching ist da anderer Ansicht, seiner Meinung nach handelt es sich um einen Mietvertrag.

Räumungsklage gegen Republic-Pächter

Der Fall wird weiterhin vor Gericht behandelt. Eigentlich war eine Lösung des Streits für Frühling 2016 in Sicht, daraus wurde nun aber nichts. “Gegen Herrn Fasching ist eine Räumungsklage angestrengt worden. Diesen Prozess hat er in den ersten zwei Anläufen auch verloren. Nun versucht er eine dritte und letzte Möglichkeit, nämlich eine außerordentliche Revision vor dem obersten Gerichtshof (OGH)”, so Klemens Schuster im Gespräch mit SALZBURG24.

Fasching: “Gehört geklärt, wie die Rechtslage hier ist”

Aktuell wird nun geklärt, ob diese Revision überhaupt zulässig ist. Bis dahin besteht jedenfalls eine hemmende Wirkung bezüglich der Räumungsklage, diese kann also nicht umgesetzt werden. “Die Situation ist nach wie vor unverändert. Es gehört einfach geklärt, wie die Rechtslage hier genau ist. Wie es weitergeht, wird sich dann zeigen”, gab Michael Fasching gegenüber S24 an.

Heiner Raschhofer in den Startlöchern

Sehnsüchtig auf einen Abschluss des Rechtsstreits wartet auch der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer. Er soll nach Michael Fasching die Räumlichkeiten des Republics als neuer Pächter übernehmen. “Die Revision war natürlich eine reine Verzögerungstaktik. Wie der OGH nun reagiert, wissen wir nicht. Wir warten aber täglich auf eine Abweisung”, so der Gastronom gegenüber SALZBURG24. Wie es mit dem Republic unter seiner Führung weitergeht, weiß Heiner Raschhofer schon ganz genau: “Die Pläne dazu sind längst alle fertig. Mehr möchte ich dazu aber noch nicht sagen.”

Seit zwei Jahren “Stillstand” bei der Szene Salzburg

Der seit Jahren andauernde Streit wirkt sich indes auch auf das Tagesgeschäft der Szene Salzburg aus: “Es macht das Ausrichten von Veranstaltungen natürlich nicht einfacher, wir nutzen ja zum Teil sogar dieselben Räume. Das andere Problem dabei ist, dass das Haus nicht weiterentwickeln werden kann. Es herrscht also seit gut zwei Jahren ein gewisser Stillstand”, so Schuster. Eine Entscheidung des OGH bezüglich der Revision wird übrigens für April erwartet.

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