Zwei tote Bergsteiger am Großen Pyhrgas

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Die Leiche wurde von Hubschrauber ins Tal gebracht
Die Leiche wurde von Hubschrauber ins Tal gebracht
In der Hasenbergrinne am Großen Pyhrgas (Bezirk Kirchdorf) sind am Wochenende zwei Bergsteiger tödlich verunglückt: Am Samstag stürzte ein 54-jähriger Linzer dort in den Tod, am Sonntag eine Frau aus dem Raum Steyr. Die Fundorte ihrer Leichen lagen nur 20 Meter voneinander entfernt, teilte Georg Schürrer von der Bergrettung der APA mit.


Der 54-Jährige war am Samstag allein zu der Bergtour auf den Großen Pyhrgas aufgebrochen. Am Abend alarmierte sein Sohn die Polizei, weil er den Vater am Handy nicht erreichen konnte. Die Beamten fanden das Auto des Vermissten in Spital am Pyhrn. Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Sonntagmittag fanden die Einsatzkräfte die Leiche des Mannes. Der gut ausgerüstete Alpinist war beim Abstieg in der Hasenbergrinne 500 Höhenmeter abgestürzt.

Kaum war die Bergung des Verunglückten beendet, wurde die Bergrettung erneut alarmiert: Eine vierköpfige Gruppe war ebenfalls am Abstieg vom Großen Pyhrgas gewesen, als eine Frau aus der Seilschaft abstürzte. Auch dieser Unfall ereignete sich in der Hasenbergrinne. Für die Frau aus dem Raum Steyr kam jede Hilfe zu spät. Ihre Leiche wurde am Nachmittag geborgen – nur 20 Meter vom Fundort des toten Linzers entfernt. Ihre drei Begleiter wurden mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

Darüber hinaus forderte Samstagnachmittag ein Bergunfall am “Mahdlgupf” oberhalb von Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) einen Verletzten: Einen 46-Jährigen aus Tschechien verließen beim Klettern die Kräfte. Er stürzte in die Seilsicherung und wurde dabei so schwer verletzt, dass er nicht mehr allein weiterkam. Es gelang ihm aber noch, mit seinem Handy Hilfe zu rufen.

Glimpflicher endete die Wanderung eines 42-Jährigen im Bezirk Kirchdorf: Der Mann wollte beim Abstieg von der Dümlerhütte nach Roßleiten Samstagnachmittag eine Abkürzung nehmen und verirrte sich im unwegsamen Gelände. Er alarmierte per Handy die Polizei und wurde unverletzt mit dem Hubschrauber geborgen.

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