Kleinkinder und Mann im Raum Hamburg tot entdeckt

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Vieles zur Tat ist noch im Dunklen.
Vieles zur Tat ist noch im Dunklen. - © APA/Archiv/Themenbild
Vieles deutet auf eine Bluttat innerhalb einer Familie hin: Die Leichen von zwei Kleinkindern und einem Erwachsenen sind am Sonntag im Raum Hamburg entdeckt worden. Zuerst waren der Bub und das Mädchen in einem Haus in Wedel westlich der Hansestadt gefunden worden, wenig später im nahen Hamburger Stadtteil Rissen die Leiche eines Mannes, der Selbstmord begangen hat.

Medienberichten zufolge soll der Mann erst seine Kinder und dann sich selbst getötet haben. Ein Sprecher der Polizei Bad Segeberg sprach von einer “Familientragödie”, bestätigte allerdings einen Zusammenhang der Leichenfunde zunächst nicht.

Bluttat in Hamburg: “Sehr trauriges Bild”

“Es ist ein sehr trauriges Bild”, sagte der Polizeisprecher über die Szene, die sich den Ermittlern bot. Dass es sich beim Toten in Hamburg um den Vater der Kinder handelt, bestätigte die Polizei vorerst nicht. Zur Mutter der Kinder machte die Exekutive ebenfalls keine Angaben.

Kinder getötet

Die toten Kinder sind nach Polizeiangaben ein Bub und ein Mädchen. Sie seien beide noch sehr jung gewesen. Die Mordkommission ermittelt, die Spurensicherung war im Einsatz. “Wir haben noch nicht alle Familienangehörigen erreicht”, sagte der Sprecher am Nachmittag.

Fundort der Kinderleichen war laut Polizei das Wohnhaus der Eltern. Das Einfamilienhaus steht in einer ruhigen, beschaulichen Wohngegend.

(APA/dpa)

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