Zwölfjähriger Michael entzündete Friedenslicht

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Der Brauch ist mittlerweile 28 Jahre alt
Der Brauch ist mittlerweile 28 Jahre alt
Der zwölfjährige Michael Weixlbaumer aus Kematen an der Krems (OÖ) hat am Dienstag das ORF-Friedenslicht in der Geburtsgrotte von Bethlehem entzündet.

Am Mittwoch bringt er die Flamme von Israel nach Österreich. Im Lauf des Advents wird sie u.a. an Papst Franziskus, Mitglieder der EU-Kommission in Brüssel und am Heiligen Abend traditionell an alle Haushalte verteilt.

Friedenslicht “wichtiges Zeichen”

Nachdem im Vorjahr wegen der angespannten Situation in Israel kein Friedenslichtkind ins Heilige Land geschickt worden war, fand die Tradition heuer eine Fortsetzung. An der feierlichen Zeremonie nahmen der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz, der oberösterreichische LH Pühringer sowie zahlreiche Pilger und auch die Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, die selbst Christin ist, teil. Sie würdigte das Friedenslicht als “wichtiges Zeichen der Hoffnung auf Frieden im Heiligen Land und als starken Ausdruck der Solidarität mit der christlichen Bevölkerung von Bethlehem”.

Der mittlerweile 28 Jahre alte Brauch geht auf eine Initiative des ORF Oberösterreich zurück. Traditionell holt ein oberösterreichisches Kind das Licht aus der Geburtsgrotte. Heuer wurde Michael Weixelbaumer ausgewählt. Der begeisterte Jungfeuerwehrmann hat beim diesjährigen Hochwasser tatkräftig geholfen und beteiligt sich jedes Jahr an der Verteilung des Friedenslichtes am Heiligen Abend. (APA)

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