Zyklon “Hudhud” tötete drei Menschen in Indien

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"Hudhud" bescherte Indien schwere Regenfälle
"Hudhud" bescherte Indien schwere Regenfälle
Mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern ist der Wirbelsturm “Hudhud” auf die indische Ostküste getroffen und hat dort drei Menschen in den Tod gerissen. Sie seien am Sonntag von umgestürzten Bäumen und einer einstürzenden Mauer erschlagen worden, berichtete die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaats Andhra Pradesh.


Dort und im Bundesstaat Orissa hatten die Behörden weite Küstenabschnitte evakuiert und 370.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Wegen des Zyklons wurden einige Flüge sowie Zug- und Busverbindungen gestrichen. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen und schwerem Wellengang auf See. Marine und Küstenwache wurden in Alarmzustand versetzt.

Indien wird zwischen April und November regelmäßig von zerstörerischen Zyklonen getroffen, die sich im Golf von Bengalen bilden. Im Oktober zog mit dem Zyklon “Phailin” der heftigste Sturm seit 14 Jahren über das Land. Mindestens 22 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Häuser, Straßen, Schienenwege und Stromtrassen wurden zerstört.

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