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Die Krise und die europäische Schuldenuhr

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Die aktuelle Krise fordert Europa nicht nur aus menschlicher Sicht, sondern bringt auch Auswirkungen auf die aktuelle Neuverschuldung der Staaten mit sich. Die europäische Schuldenuhr lässt sich nicht anhalten, wie neue Entwicklungen zeigen.

Die Schuldenuhr Europas läuft und läuft. Wer einmal einen genauen Blick auf die Daten in Echtzeit werfen will, der kann hier das hier tun.

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Die aktuelle Neuverschuldung ist aber keinesfalls nur ein aufregender Anlass für digitale Spielereien, sondern darf auch Österreich einige schlaflose Nächte bereiten. Das sogenannte Mastricht-Kriterium besagt, dass die Schulden eines Staates nicht über 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen sollte. Eine Grafik der Frankfurter Allgemeine belegt deutlich, dass Österreich von der Einhaltung dieser Werte weit entfernt ist. Aktuell liegt Österreich auf Platz 13 der in Europa am meisten verschuldeten Länder. Das europäische Sorgenkind Griechenland führt die Tabelle an, direkt gefolgt von Italien, Portugal und Zypern. Einige Länder wie zum Beispiel Deutschland, Lettland, Portugal und Zypern sind aktuell fleißig dabei ihre Schulden langfristig abzubauen. Tatsächlich werden aber neben abgebauten Schulden gleichzeitig auch wieder neue generiert. Einen Blick auf die Zukunft kann an dieser Stelle wohl niemand wagen. Fakt ist jedoch, dass nationale und internationale Krisen fast immer zu gravierenden Kostenpunkten werden und die Schuldenuhr ein wenig schneller ticken lassen. Dementsprechend sollte innerhalb Europas zukünftig noch intensiver daran gearbeitet werden zukünftige Krisen genauso wie weitere Schulden zu vermeiden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 12.11.2019 um 10:15 auf https://www.salzburg24.at/anzeigen/die-krise-und-die-europaeische-schuldenuhr-48969049

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