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Jobs mit Aussicht

Die Restaurantfachkraft - Bis(s) zur Sperrstunde

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Nach der Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau stehen den Spezialisten national und international viele Türen offen!

Ein Job mit Zukunft! Als Restaurantfachmann/-frau steht einer nationalen und internationalen Karriere nichts im‌ Wege - von ausgezeichneten Hotels an den Stränden dieser Welt bis hin zu heimischen Restaurants und Gasthöfen. Fachkräfte sind besonders gefragt und die Arbeit in dieser Branche ist aussichtsreich. Warum das Image der Gastronomie beziehungsweise des Berufs 'Kellner' trotzdem so verstaubt ist und warum sich eine Ausbildung zur Restaurantfachkraft auch heute noch lohnt.

Ein wenig Mitgefühl kommt schon auf, wenn die freundlichen‌ Angestellten des Lieblingsrestaurant die Schmankerl beinahe im Minutentakt aus der Küche tragen und sich dabei nicht einen einzigen Biss erlauben dürfen. Von exotischen Speisen bis hin zu deftiger Hausmannskost - als Restaurantfachmann/-frau gehören Willenskraft und Konsequenz definitiv auf die Liste der nötigen Kompetenzen. Denn sobald eine Restaurantbewertung im Internet ‘Von meinem Gericht hatte schon jemand abgebissen. Als ich den Kellner darauf hinwies, leugnete er es - in seinen Barthaaren konnte ich aber noch die Tomatensauce meiner Spaghetti ausmachen’ lautet, bleiben die zahlenden Gäste höchstwahrscheinlich aus und der Chef wird auch keine besondere Freude mit dem Feinspitz haben.

Doch in dieser Berufssparte steckt noch so viel mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und gehen dem Berufsbild ‘Restaurantfachmann/-frau’ auf den Grund.

Das verstaubte Image der Kellner

Vor knapp 10 Jahren haben rund 13.000 Lehrlinge eine Ausbildung in der Sparte Tourismus, Gastgewerbe und Hotellerie absolviert. Heute sind es noch knapp über 9.000. Unzählige Betriebe suchen verzweifelt nach engagierten Fachkräften. Wer eine Ausbildung in der Gastronomie anstrebt, ist so begehrt wie nie zuvor. Doch warum entscheiden sich trotzdem so viele junge Menschen gegen eine Karriere in dieser Sparte?

Die Pinzgauerin Julia ist seit eines Praktikum in der Gastronomie tätig und erzählt:

Man braucht nicht darüber diskutieren - es ist ein harter Job. Viele glauben, dass sie ihr Leben lang einfach ‘nur’ Essen und Getränke servieren und täglich mehrere Kilometer laufen. Aber das ist bei weitem nicht alles. Die Aufstiegschancen sind in der Gastronomie so gut wie nirgends sonst und die Vielfältigkeit der Aufgaben sowie die Begegnungen machen den Job besonders attraktiv.

Überstunden, geringer Lohn, meckernde Kunden und unflexible Arbeitszeiten - dies ist kurz zusammengefasst der vorherrschende Ruf der Gastro-Szene. Und ganz falsch ist es auch nicht, denn jahrelang haben Betriebe zu wenig für die Nachwuchsarbeit getan. Die Wünsche und Anforderungen der Menschen haben sich verändert und viele Unternehmen sind nun drauf und dran, ihrer Branche wieder neues Leben einzuhauchen.

Albert Graf, Hoteldirektor des Radisson BLU Hotel Altstadt Salzburg:

Wir haben das Schulungsangebot an die heutige Zeit und die heutigen Anforderungen angepasst und den Onboarding-Prozess optimiert. Im Unternehmen setzen wir stark auf Teambuilding-Maßnahmen und melden unsere Lehrlinge bei diversen Wettbewerben an, damit Sie ihr Können auch in einem anderen Umfeld unter Beweis stellen können. Zusätzlich bieten wir unseren Angestellten diverse Benefits, wie zum Beispiel Sprachkurse.

Warum sollte ich heute noch einen‌ Beruf in der Gastronomie anstreben?

Wir haben uns umgehört und nachgefragt, warum die Ausbildung zur Restaurantfachkraft beziehungsweise die Tätigkeit in der Gastronomie besonders attraktiv ist:

Eine Entscheidung für die Zukunft

Wer einmal in der Gastronomie tätig war, findet immer einen Job. Egal in welche Richtung sich das Leben bewegen wird, erfahrene Spezialisten sind immer gefragt. Die Lehre zu, Restaurantfachmann/-frau ist eine Entscheidung für eine erfolgreiche Zukunft. Es werden in der Branche unzählige Fortbildungsmöglichkeiten und Spezialisierungen angeboten. Wie klingt etwa die Weiterbildung zu einem Bier- oder Weinsommelier? Der Weg eines Restaurantsfachmann/-frau ist niemals endend, denn die Aufstiegschancen sind beinahe grenzenlos. Vom “Chef de Rang” (Abteilungsleiter) über “Chef de Service” (Restaurantleiter) bis hin zum eigenen Chef ist alles möglich.

Der Beruf kann auch gleichzeitig mit der Koch/Köchin Lehre in einer 4-jährigen Lehrzeit zum Beruf Gastronomiefachmann/-frau erlernen.

Ein wahrer Allrounder

Restaurantfachmänner und Restaurantfachfrauen haben das große Ganze im Blick. Im Mittelpunkt steht der Gast - gute Fachkräfte kümmern sich um die Wünsche der Gäste, haben Geduld und Sympathie, ein offenes Ohr, ein gepflegtes Äußeres und die besten Umgangsformen. Sie haben die Tische aufmerksam im Blick und sind für die Gäste jederzeit greifbar.

Fachkräfte wissen genau, was sie den Gästen auf dem Teller servieren und können subtil ihr Wissen beim Servieren einbringen und eine zum Gericht passende Weinsorte empfehlen.

Wer in der Gastronomie tätig ist wächst über sich hinaus, lernt viel über sich selbst und wächst mit jeder neuen Herausforderung. Eine Branche, in welcher es bestimmt keinen Stillstand gibt.

Abwechslungsreiches Umfeld & Arbeitsplatzsicherheit

Eine Vielzahl an Betrieben bildet nicht nur Spezialisten aus, sondern ist immer wieder auf der Suche nach einem neuen‌ Schwung. Wer also aus einem Restaurantbetrieb kommt, hat genauso die Chance in einem gehobenen Hotel, in Gasthäusern, Bars oder Kaffeehäusern Fuß zu fassen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

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Doch nicht nur im Inland stehen viele Türen offen. Die Gastronomiebranche in Österreich genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Wer den‌ Wunsch hat, kann nach der Ausbildung in einer hippen Rooftop-Bar in New York die Stars und Sternchen bedienen oder in einem Hotel der Spitzenklasse in Dubai die Fähigkeiten weiter ausbauen und auch die eigenen Kenntnisse an die neuen Kollegen und Kolleginnen weitergeben.

In der Gastronomie gilt somit eine hohe Arbeitsplatzsicherheit, denn Menschen mit guter Ausbildung und Engagement sind immer gefragt.

Kontakt mit Menschen

Restaurantfachmänner und Restaurantfachfrauen kann man getrost als Gastgeber bezeichnen, denn sie sind die direkten‌ Ansprechpartner für die Gäste. Sie sorgen für eine gute Stimmung und stellen sicher, dass sich alle für die Zeit des Aufenthalts wohlfühlen.

Der enge Kundenkontakt stellt die Spezialisten jeden Tag vor eine neue Herausforderung, denn kein Mensch ist wie der andere. Und dies macht die Branche auch so spannend - man ist ständig von Menschen umgeben, geht aus der Komfortzone heraus und lernt in jeder Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Und ganz ehrlich, man hat täglich etwas zu lachen und eine gute Geschichte zu erzählen.

“Durch den Kontakt zu Menschen, braucht man immer ein Lächeln auf den Lippen. Die Kunden genießen die Aufmerksamkeit und die Wärme, die man im Betrieb versprüht. Es kommt tagtäglich zu spannenden Begegnungen und über die lustigen Dinge, die während eines Arbeitstages passieren, könnte ich schon ein Buch schreiben.” Julia, Kellnerin in Salzburg

Die Arbeit bleibt dort, wo sie ist

Sich daheim noch hinsetzen und bis in die Nacht zu arbeiten, ist in der Gastronomie zum Glück Fehlanzeige. Die freie Zeit kann daher wirklich zum‌ Entspannen und Energie tanken genutzt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 20.11.2019 um 11:16 auf https://www.salzburg24.at/anzeigen/jobs-mit-aussicht-die-restaurantfachkraft-biss-zur-sperrstunde-77832079

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