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Welche Alternativen gibt es zum Sparbuch?

christian-dubovan-Y_x747Yshlw-unsplash.jpg Unsplash
Sparen wir uns arm?

Ein großer Wunsch von uns allen ist es, den gewohnten Lebensstandard auch in Zukunft fortzuführen. Das Ziel lautet: Finanzielle Unabhängigkeit. Doch wer das Ersparte vor Inflation schützen will, braucht dringend alternative Anlageformen. Andernfalls sparen wir uns tatsächlich arm!

Altersvorsorge, der Traum vom eigenen Haus, ein neues Auto, oder einfach nur ein wenig Geld ansparen für die Kinder – all das sind legitime Wünsche, die viele von uns haben. Und dafür lohnt es sich doch auch zu sparen. Eines ist klar: Jeder sollte so früh wie möglich mit der Planung seiner finanziellen Unabhängigkeit beginnen. Denn spätestens im Ruhestand kann es sonst zu gravierende finanzielle Nachteile kommen.

1. Möglichkeiten gibt es viele

Wer möchte, dass sich sein Geld vermehrt, sollte vielleicht auch andere Geldanlagen ins Auge fassen, als Bargeld zu horten, oder rein auf Sparbücher zu legen. Die gute Nachricht: an alternativen Anlagemöglichkeiten herrscht kein Mangel. Damit das Ersparte Zuwachs erlebt, bieten sich vor allem Wertpapiere als Ausweg an. Zum Einstieg eignen sich zum Beispiel Fondssparpläne. Dabei zahlen Anleger regelmäßige Beträge in einen Investmentfonds ein. Diese sind in den verschiedenen Wertpapieren gebündelt und werden von Profis geführt. Alternativ haben Anleger auch die Möglichkeit, ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen und auf eigene Faust Handel mit Wertpapieren zu betreiben.

2. Auf diese 3 Faktoren sollte man allerdings achten

Laut der Studie von Agenda Austria ist Rendite immer mit Risiko verbunden. Heute offenbar mehr denn je. Das bedeutet, Anleger müssen immer mehr Risiko eingehen, um Rendite einzufahren.

Studienautor Nikolaus Jilch verweist dabei auf drei wichtige Faktoren bei der Geldanlage:

  1. Diversifikation verringert das Risiko. Nicht alles auf eine Aktie setzen.
  2. Die Kosten müssen niedrig bleiben. Gebühren sind ein Faktor, den der Anleger selbst steuern kann.
  3. ​Klassische Anlegerfehler sind zu vermeiden. Wer seine Finanzen selbst verwaltet, kann im Extremfall zu seinem eigenen Feind werden und Fehler begehen, die Vermögen kosten. Im Zweifel besser einen Profi zur Rate ziehen.

Wie hoch der Anteil des risikoarmen Kapitals am Gesamtvermögen sein sollte, müsse natürlich jeder Anleger selbst entscheiden. Eine Faustregel aus Amerika lautet seiner Aussage nach: 60 Prozent Aktien, 40 Prozent Anleihen – wobei die Anleihen den „risikolosen“ Teil abdecken. Für den 60-Prozent-Teil rücken Aktien in den Mittelpunkt.

3. Wir müssen aufwachen – ein kurzes Fazit

Wenn die Studie von Agenda Austria eines gezeigt hat, dann: das in Österreich so beliebte Sparbuch ist für den langfristigen Vermögensaufbau nicht mehr ausreichend. Wer zusätzlich zur gesetzlichen Pensionsversicherung vorsorgen will, sollte auf jeden Fall eine Strategie abseits von Konto und Sparbuch finden. Das bedeutet auch, Verantwortung für das eigene Vermögen zu übernehmen – denn eines ist klar: die meisten der Alternativen bergen auch ein gewisses Risiko. Aber ohne Risiko – keine Rendite.

4. Man muss kein Profi sein

Um in den Kapitalmarkt einzusteigen, muss man jetzt natürlich kein Börsen-Profi sein. Allerdings sollte man sich schon ein wenig mit dem Basiswissen rund um das Thema beschäftigen und auch mit den verschiedenen Risiken auseinandersetzen. Wer dafür keine Zeit hat oder wem auch das grundsätzliche Interesse daran fehlt, sollte sich auf jeden Fall von den Profis beraten lassen. Denn genau dafür gibt es Fonds und Spezialisten, die sich um das Management kümmern. Und das ist mittlerweile auch schon alles digital möglich - das Stichwort hier: digitale Vermögensverwaltung.

Bei der digitalen Vermögensverwaltung handelt es sich um eine voll automatisierte Art der Wertpapierveranlagung. Und das Beste: Für den ersten Schritt in die Welt der Wertpapiere sind dabei keine horrenden Einstiegssummen nötig. Somit ist der Weg zur optimalen Veranlagungsform für jeden offen, der mehr aus seinem Geld machen möchte. Neugierig geworden? Dann am besten gleich mal mit der Bank des Vertrauens darüber sprechen.

Marketingmitteilung des Raiffeisenverbandes Salzburg eGen: Diese Anzeige dient ausschließlich Informationszwecken, ist unverbindlich und stellt weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung dar. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Veranlagungen am Kapitalmarkt mit höheren Risiken, bis hin zu Kapitalverlusten verbunden sind.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 07.12.2021 um 04:06 auf https://www.salzburg24.at/anzeigen/welche-alternativen-gibt-es-zum-sparbuch-110166373

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