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24 Tote bei Kämpfen um syrischen Grenzübergang

Bei heftigen Kämpfen um einen syrischen Grenzübergang zur Türkei sind am Freitag mindestens 24 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte lieferten sich drei dschihadistische Gruppen, darunter die mit Al-Kaida verbündete Al-Nusra-Front, Gefechte mit Regierungstruppen in Kesab in der Provinz Latakia.

Das syrische Staatsfernsehen berichtete, die Armee habe einen Angriff von "Terroristen" abgewehrt. Diese hätten versucht, aus der Türkei kommend Grenzübergänge in der Provinz zu erobern. Unter den getöteten Rebellen sei auch der Al-Nusra-Chef der Provinz. Die Führung in Damaskus bezeichnet die gegen sie kämpfenden Aufständischen als "Terroristen".

Die drei islamistischen Gruppierungen hatten kürzlich eine Offensive in der Region im Nordwesten Syriens angekündigt. Die Provinz Latakia ist eine Hochburg der Alawiten, einer Abspaltung der Schiiten, der auch Syriens Staatschef Bashar al-Assad angehört.

Vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Syrien lieferten sich auch in der nordlibanesischen Küstenstadt Tripoli Sunniten und Alawiten erneut gewaltsame Auseinandersetzungen. Bei Krawallen am Freitag waren sieben Menschen getötet worden. Vier Zivilisten wurden von Scharfschützen erschossen, sagten Mediziner und Sicherheitskräfte. Elf Menschen seien verletzt worden. Auch seien drei Menschen Verletzungen erlegen, die sie bei den Kämpfen erlitten.

(Quelle: S24)

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