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25 Jahre Haft wegen Schüssen auf Weißes Haus

Ein wegen Schüssen auf das Weiße Haus in Washington angeklagter 23-Jähriger ist von einem US-Bundesgericht in Washington am Montag zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Zudem wurde Oscar Ramiro Ortega-Hernandez dazu verurteilt, 94.000 Dollar (68.175,23 Euro) Schadensersatz zu zahlen.

Ihm war zur Last gelegt worden, im November 2011 mehrere Schüsse auf das Weiße Haus abgefeuert zu haben. Weder US-Präsident Barack Obama noch seine Frau Michelle oder ihre beiden Töchter befanden sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude. Ortega-Hernandez wurde nach mehrtägiger Fahndung in einem Hotel in Indiana im Bundesstaat Pennsylvania rund 480 Kilometer von Washington entfernt festgenommen. Zeugen zufolge bezeichnete er sich als "moderner Jesus" und Obama als "Teufel". Zugleich sei er überzeugt gewesen, dass die Regierung sich gegen ihn verschworen habe. Ein psychologisches Gutachten ergab allerdings, dass Ortega-Hernandez verhandlungsfähig sei.

(Quelle: S24)

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