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25 Tote bei Massakern im Irak

Extremisten und Schutzgelderpresser haben im Irak 25 Menschen massakriert. In dem vorwiegend von Sunniten bewohnten Viertel Al-Mashaheda im Norden der Hauptstadt Bagdad wurden in der Nacht zum Freitag 18 Männer aus ihren Häusern verschleppt und erschossen. Ihre Leichen wurden wenige Stunden später gefunden. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um Zivilisten und Soldaten.

In der nördlichen Stadt Tikrit kidnappten Unbekannte sieben Bauarbeiter auf einer Baustelle. Die Leichen der Männer, die aus Tikrit und der nahe gelegenen Stadt Baiji stammten, wurden anschließend an verschiedenen Orten in einem anderen Stadtviertel gefunden. Es wird vermutet, dass Schutzgelderpresser die Männer getötet haben, um den Bauunternehmer einzuschüchtern.

In den Provinzen Diyala und Ninive töteten Extremisten insgesamt sieben Menschen, unter ihnen zwei Turkmenen, die in Al-Tus durch einen Sprengsatz ums Leben kamen. Die Polizei in der Stadt Kirkuk berichtete, der erwachsene Sohn des Direktors der schiitischen Stiftungen von Kirkuk sei entführt worden.

Seit Jahresbeginn hat die Zahl der Anschläge stark zugenommen, ist der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten im Irak erneut eskaliert.

Aufgerufen am 25.03.2019 um 10:50 auf https://www.salzburg24.at/archiv/25-tote-bei-massakern-im-irak-44344900

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