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3:1 für Red Bull Salzburg gegen Rapid: Michel Teló heizte nicht nur den Zuschauern ein

Red Bull Salzburg hat in der 24. Runde der Fußball-Bundesliga wieder die Tabellenführung übernommen. Der zuletzt kriselnde Vizemeister gewann am Samstag im EM-Stadion Wals-Siezenheim das Spitzenspiel gegen Rapid mit 3:1 (1:0). Vor dem Spiel hatte der brasilianische Latin-Pop-Sänger Michel Teló mit seinem Überraschungshit "Ai Se Eu Te Pego!" den vor 19.500 Zuschauern ordentlich eingeheizt.

Die Bullen überholten mit dem 3:1-Sieg die Hütteldorfer dank des besseren Torverhältnisses und steht erstmals seit der 9. Runde an der Spitze. Die Treffer erzielten Mendes (32./Hand-Elfmeter), Jantscher (86.) und Heikkinen aus einem Eigentor (95.) beziehungsweise Hofmann (74.). Rapid-Stürmer Burgstaller flog in der 89. Minute mit Gelb-Rot vom Platz, sein Club ging nach zuletzt 13 Partien ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz. Eingeleitet wurde die Schlappe für Grün-Weiß in der 32. Minute durch eine Flanke von Teigl, die aus kurzer Distanz an der Hand von Heikkinen landete. Schiedsrichter Eisner entschied sofort auf Strafstoß, den Mendes sicher verwandelte - die Torsperre von Rapid-Goalie Königshofer war nach 426 Minuten beendet. Vor dem 1:0 waren die Höhepunkte rar gesät. Bereits nach wenigen Sekunden kam Cristiano nach Fehler von Schimpelsberger aus aussichtsreicher Position zum Schuss, verzog jedoch deutlich. In der 18. Minute ging ein Leonardo-Versuch weit über die Querlatte, zehn Minuten danach wurde Cristiano im Strafraum von der Rapid-Abwehr am Abschluss gehindert. Nach dem Seitenwechsel hatten gute Möglichkeiten vorerst weiterhin Seltenheitswert. In der 55. Minute traf Leonardo per Volley nur das Außennetz, fünf Minuten später war Salzburg-Goalie Walke bei einer Flanke von Drazan vor Nuhiu am Ball, in der 67. Minute endete ein Solo von Jantscher mit einem Fehlschuss des Steirers, zwei Minuten danach scheiterte der eingewechselte Gartler aus extrem spitzem Winkel an Walke. Hofmann gelang in der 74. Minute aus einer Freistoßflanke, die an Freund und Feind vorbei ins Netz flog, der Ausgleich, wonach die Partie an Fahrt aufnahm. In der 85. Minute scheiterte der kurz zuvor ins Spiel gekommene Maierhofer nach einem Eckball per Kopf an Königshofer, im Gegenzug fabrizierte Gartler aus guter Schussposition nur einen Roller. Kurz danach ließen die Rapidler Jantscher nach einem weiten Ausschuss von Walke entwischen, der Flügelspieler bedankte sich mit einem trockenen Schuss ins lange Eck zum 2:1 (86.). In der Schlussphase setzte Rapid alles auf eine Karte, die Kicker von Red Bull konterten und machten in der 95. Minute den Sack zu. Leitgeb spielte einen Querpass zur Mitte und Heikkinen bugsierte den Ball unhaltbar für Königshofer ins eigene Netz. (APA)
(Quelle: S24)

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