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380-kV-Leitung: Landesrat Eisl kritisiert Verbund

Salzburg – In einer Aussendung kritisiert Energie-Landesrat Sepp Eisl die Ankündigung des Verbund-Chefs Kaupa, den Bau der 380-kV-Leitung durch Beeinspruchung des neuen Landeselektrizitätsgesetzes auf Jahre zu Verzögern. (Salzburg24 berichtete)

Völliges Unverständnis für die Drohung des Vorstandsdirektors des Verbunds, Heinz Kaupa, die 380kV-Leitung möglicherweise nicht zu bauen, zeigte am Samstag Energie-Landesrat Sepp Eisl.

Kaupa hatte in einem Interview angekündigt, das geplante Landeselektrizitätsgesetz (LEG) bis zum Verfassungsgerichtshof zu beeinspruchen oder möglicherweise gänzlich auf den Bau der 380kV-Leitung zu verzichten.

“Sollte diese Drohung ernst gemeint sein, würde das die Versorgungssicherheit der Salzburger Wirtschaft und aller Salzburger Stromkunden massiv gefährden. Denn immerhin versucht der Verbund seit über einem Jahrzehnt, die Leitung zu bauen, um “die Versorgungssicherheit zu gewährleisten”, so Eisl. “Ich hoffe daher, dass diese Ankündigung nicht wahrgemacht wird und der Verbund stattdessen die Chancen, die das neue LEG bringt, nützt, und die Leitung rasch in Abstimmung mit den Anrainern baut”, so Eisl abschließend.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.09.2019 um 06:58 auf https://www.salzburg24.at/archiv/380-kv-leitung-landesrat-eisl-kritisiert-verbund-59602441

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