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Andreas Prommegger will Aufholdjagd starten

Zwei Rennen hat Andreas Prommegger noch Zeit, um seine Titelverteidigung klar zu machen. APA / Karaba
Zwei Rennen hat Andreas Prommegger noch Zeit, um seine Titelverteidigung klar zu machen.

Zwei Rennen hat der Schwarzacher Andreas Prommegger noch Zeit, um seinen Titel im Parallelweltcup zu verteidigen. Vor dem Rennen in La Molina (Spanien) hat der 32-Jährige 130 Punkte Rückstand.

Die ÖSV-Snowboarder sind am Wochenende in drei Disziplinen im Weltcup-Einsatz. Bei den Raceboardern wird der Kampf um die Kristallkugeln bei den Damen und Herren in La Molina (Spanien) fortgesetzt. Dort steht am Samstag das Duell um den Gesamtweltcup zwischen dem Salzburger Andreas Prommegger und dem Südtiroler Roland Fischnaller im Mittelpunkt. Die Snowboard-Crosser absolvieren Rennen in Veysonnaz (Schweiz) und im Slopestyle geht es in Spindlermühle (Spindleruv Mlyn/CZE) auch schon um die Olympia-Qualifikation.

Prommegger lässt Ausfall hinter sich

Vergangenes Wochenende ist Andreas Prommegger in Arosa (Schweiz) in der ersten Runde ausgefallen. Das Abschneiden dort will er aber hinter sich lassen: "Es bringt nichts, einem besseren Ergebnis nachzutrauern. Mein Blick ist nach vorne gerichtet. In La Molina habe ich im Vorjahr mit einem Sieg den Grundstein zu meinem Weltcupsieg gelegt. Ich werde alles unternehmen, damit mir heuer Ähnliches gelingt", so der Schwarzacher. Prommegger hat mit dem Lauf in La Molina noch zwei Rennen, um die 130 Punkte Rückstand auf seinen Südtiroler Konkurrenten Roland Fischnaller aufzuholen. Nachdem er bei der WM an einer Medaille vorbeigeschrammt ist, wird er alles daran setzen, diesen Titel nach Hause zu bringen.

Zahlreiche Österreicher im Weltcup-Einsatz

Der Vorarlberger Markus Schairer hat im Cross seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg hingegen schon abgehakt, bei zwei ausstehenden Rennen liegt er 1.150 Punkte hinter Weltmeister Alex Pullin (AUS). "Ich werde aber noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um in Veysonnaz und der Sierra Nevada zwei gute Resultate einzufahren", versicherte der WM-Zweite.

Beim zweiten Slopestyle-Bewerb der Saison haben Clemens Schattschneider (Fersenprellung) und Mathias Weißenbacher (Schienbeinprellung) ebenso mit Verletzungen zu kämpfen wie Michael Macho, der noch an den Nachwirkungen seiner beim WM-Big-Air in Quebec erlittenen Blessuren (Trizepsriss, Handgelenksprellung) laboriert. Adrian Krainer fehlt in Tschechien wegen einer Schulterverletzung und wird erst beim Weltcupfinale in der Sierra Nevada wieder in das Geschehen eingreifen. Fast 200 Aktive wurden für den neuen Olympia-Bewerb genannt.

(APA / Salzburg24.at)

(Quelle: S24)

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