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Anifs neue interpretationsfreie Zone

Der USK Anif freut sich ab kommender Woche auf einem neuen Kunstrasenplatz trainieren zu können. Mit einem möglichen Profifußball-Engagement hat das jedoch nichts zu tun.

„Wir haben deswegen aber nicht die Absicht, in den Profifußball zu wechseln, wir wollen ein etablierter Verein der Regionalliga West bleiben“, so USK-Anif-Präsident Franz Stiller vorweg über den neuen Kunstrasenplatz. Dieser „Fifa Two Star“ spielt alle Stückeln, das weiß auch der Trainer der Kampfmannschaft zu schätzen: „Es gibt mittlerweile viele Kunstrasenplätze in Salzburg, dieser hier ist aber perfekt“, so Thomas Hofer.

Errichtet wurde der 8000 Quadratmeter große Platz von einer Firma aus Oberösterreich. Planer Helmut Mayer: „Dies ist ein Platz der neuen Generation und entspricht den höchsten Ansprüchen. Erfreut waren wir über die kurze Bauzeit von lediglich zehn Wochen!“  

Doch was ist der Unterschied zwischen dem Platz in Anif und dem Rasen in der Red Bull-Arena? „In Anif haben wir 63 Millimeter hohe Kunsthalme, die im Stadion sind 44mm hoch. Außerdem ist beim USK der Untergrund viel weicher“, so Mayer weiter. Auch die Kosten sind andere: Der Kunstrasen im EM-Stadion ist pro Quadratmeter um bis zu 70 Prozent teurer.

Die Kosten für den Platz, der vorerst von der Kampfmannschaft nur zum Training benutzt wird, trug zum größten Teil die Gemeinde: Eine halbe Million zahlte Anif, etwas mehr als 100 000 Euro die Landessportorganisation.

Kommenden Samstag wird der Kunstrasenplatz, der sich nur unweit des eigentlichen Spielfeldes befindet, vom Pfarrer gesegnet. Ab dann darf gekickt werden: „Wir wollen von den Nachwuchsmannschaften bis zur 1b-Mannschaft alles auf dem neuen Platz spielen lassen. Durch den zusätzlichen Platz müssen wir auch keine Spiele mehr verschieben“, freut sich USK-Obmann Heinz Seelenbacher. Weiterer Vorteil: Das trainieren im Winter wird um einiges erleichtert.

Mündlich wurde die Genehmigung für den Platz bereits erteilt, die schriftliche Bestätigung des Österreichischen-Fußball-Bundes folgt in vier bis fünf Wochen. Fabian Huttary

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 09.05.2021 um 04:09 auf https://www.salzburg24.at/archiv/anifs-neue-interpretationsfreie-zone-59629372

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