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Antibiotika-Putenfleisch in Österreich aufgetaucht

Nächster Zwischenfall rund um Nahrungsmittel Salzburg24
Nächster Zwischenfall rund um Nahrungsmittel

Nächster Zwischenfall rund um Nahrungsmittel: Mit Antibiotika stark kontaminiertes Putenfleisch wurde offenbar aus Rumänien nach Deutschland geliefert und gelangte schließlich zumindest teilweise nach Österreich. Das Verbraucherschutzministerium des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen veröffentlichte am Freitag eine diesbezügliche Warnung.

Mehr als 19 Tonnen seien über einen deutschen Betrieb im Landkreis Warendorf in mehrere deutsche Bundesländer gelangt, aber zu einem Teil auch nach Österreich und Großbritannien. Die Grenzwerte für Antibiotika seien deutlich überschritten worden. Bei der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit erklärte man am Freitagabend, es hätte eine Warnung gegeben.

"Wir wissen, wie viel von dem Putenfleisch nach Österreich gelangt ist. Es waren Mitte Dezember drei Mal 600 Kilogramm. Sie gingen an einen Betrieb in Niederösterreich und an einen Betrieb in Wien. Das Fleisch ist nicht in den Handel gekommen. Es war nicht gesundheitsschädlich, sagte Freitagabend ein Sprecher der AGES.

Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen hat im Juni 2012 eine Handelsfirma aus Münster bei einem rumänischen Lieferanten etwa 19,5 Tonnen Putenbrust roh/tiefgefroren erworben. Diese Ware wurde direkt an einen Weiterverarbeiter im Kreis Warendorf geliefert. In dem Betrieb wurde die Ware unter anderem zu Großpackungen von 2,5 Kilogramm "Putenbrust, gebraten, Tandoori, mariniert, in Streifen" weiterverarbeitet und ausgeliefert.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.06.2019 um 10:44 auf https://www.salzburg24.at/archiv/antibiotika-putenfleisch-in-oesterreich-aufgetaucht-42689035

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