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Autobahn nach Lkw-Unfall gesperrt

Piding, Freilassing – Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam es am Montag nach einem Lkw-Unfall auf der Autobahn A 8 bei Piding. Zu allem Überfluss verkeilte sich auch noch auf der Umleitungsstrecke bei Freilassing ein weiterer Lkw in einer Bahnunterführung.

Gegen 14.30 Uhr fuhr ein 60-jähriger Slowene mit seinem Lkw-Hängerzug auf der Autobahn in Richtung München. Kurz nach Passieren der Ausfahrt Piding/Bad Reichenhall kam das Schwerfahrzeug alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Der mit mehreren Tonnen Markenkleidung beladene Lkw walzte 40 Meter Schutzplanke und 100 Meter Wildschutzzaun nieder, bevor er zum Stehen kam. Der Fahrer blieb unverletzt. Unfallursache dürfte eine Unaufmerksamkeit seinerseits gewesen sein. Eine Lenkzeitüberschreitung oder Übermüdung lag nach Erkenntnissen der Verkehrspolizei nicht vor. War anfangs eine Sperrung des rechten Fahrstreifen ausreichend, musste die Autobahn Richtung München zur Bergung mit schwerem Gerät von etwa 16 Uhr bis 17.30 Uhr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Umleitungsstrecke B 20 bis Freilassing und dann auf der B 304 Richtung Traunstein geführt. Im Einsatz waren mehrer Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein und die Autobahnmeisterei.

Auf der Umleitungsstrecke kam es auf der B 304 an einer Bahnunterführung bei Freilassing kurz nach 16.30 Uhr zu einem weiteren Lkw-Unfall. Ein 61jähriger Kraftfahrer prallte mit seinem Lkw-Autotransporter gegen die Brückenkonstruktion, da der Transporter mit geladenen Neuwagen zu hoch war. Das Fahrzeug wurde bei dem Aufprall von der Ladefläche gerissen und kam auf dem Dach auf der Fahrbahn zum Liegen. An einem weiteren Neuwagen auf dem Anhänger entstand ebenfalls Totalschaden. Unfallursache war eine nicht sachgemäße Beladung des Anhängers. Eine Anzeige gegen den Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr war die Folge.

Ein Notfallmanager der Bahn war im Einsatz. Ersten Erkenntnissen nach ist aber an der Brücke/Bahnkörper kein Schaden entstanden. Der Zugverkehr war dahingehend beeinträchtigt, dass auf dem betreffenden Abschnitt Schrittgeschwindigkeit gefahren werden musste. Der Schaden an den beiden Neufahrzeugen beträgt mindestens 50.000 EUR. Die Bundesstraße musste für die Bergung des Pkw für 90 Minuten gesperrt werden.

Da jetzt weder die Autobahn, noch die Umleitungsstrecke zu befahren war, kam es zu erheblichen Staus. Der Verkehr mußte schließlich über Anger umbeleitet werden.

Quelle: Bayerische Polizei

(Quelle: S24)

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