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Bald rappelts in der Plattenkiste

Franz Ferdinand mögen Nacht-MusikJustin Hawkins hat heiße BeinePanic at the Disco sind zurück

Die schottischen Rocker Franz Ferdinand haben die Arbeiten an ihrem neuen Album abgeschlossen. Wie die Band nun verriet, wird die im Januar erscheinende dritte Scheibe “Tonight” heißen. “Es ist Nacht-Musik, also schien ‘Tonight’ passend. Es ist Musik für die Tanzfläche oder für das Schlafzimmer, während du dich vorbereitest auszugehen”, verriet Frontmann Alex Kapranos dem Londoner Fachblatt “New Musical Express”. Das neue Material führt die Band in eine andere musikalische Richtung, weg vom bisherigen Post-Punk. Gitarren-Jams treffen auf funkige Basslines und R’n’B-ähnliche Breakdowns.

 

Ex-The-Darkness-Sänger Justin Hawkins kehrt mit seiner neuen Band Hot Leg ins Musikgeschäft zurück. Ende der 90er Jahre gründete Justins Bruder die britische Glam-Rock-Formation The Darkness. Das Debütalbum “Permission To Land” machte die Band weltweit berühmt. 2006 verließ Frontmann Justin The Darkness wegen Alkohol- und Drogenproblemen. Er unterzog sich einer Therapie und meldet sich jetzt mit dem neuen Rock-Quartett Hot Leg zurück. Die Debütsingle “Trojan Guitar” erscheint am 20. Oktober in Großbritannien, gefolgt von einem Album im Januar. “Dies sind die besten Songs, die ich je geschrieben haben”, zitierte das “Billboard”-Magazin Hawkins. “Einige Leute werden sie wegen The Darkness ablehnen, aber das ist halt so.”

 

Panic at the Disco haben sich zweieinhalb Jahre Zeit zwischen den ersten beiden Alben gelassen. Jetzt wollen sich die Rocker aus Las Vegas mit ihrem dritten Werk beeilen. Schon im Frühjahr oder Frühsommer 2009 solle der “Pretty. Odd”-Nachfolger erscheinen, erklärte Frontmann Brendon Urie dem “Billboard”-Magazin. “Wir haben zwischen 15 bis 18 Song-Ideen, die wir gerne machen wollen. Wir haben nonstop seit der letzten Album-Veröffentlichung geschrieben. Ich schätze, wir haben unsere Angst, auf Tour zu schreiben, verloren. Wir haben das nie gemacht. Wir dachten immer, dass wir eine Umgebung brauchen, um uns hinzusetzen und kreativ zu sein, aber wir haben festgestellt, dass wir nur ein paar Instrumente und uns vier brauchen, um Ideen zusammen zu entwickeln.” Die neue Musik werde eher Richtung Klassik-Rock-Sound des letzten Albums gehen statt in Richtung des epischen Pops vom Debütalbum “A Fever You Can’t Sweat Out” aus dem Jahr 2005.
(Quelle: S24)

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