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Behindertensporttage fanden bereits zum 35. Mal statt

Die 35. Behindertensporttage fanden vergangenes Wochenende im Sportzentrum Mitte in Salzburg-Nonntal statt. Auf dem Programm standen Rollstuhlrugby, Tischtennis, Rollstuhlbasketball, Torball und Schwimmen.

Der Salzburger Behindertensportverband veranstaltete unter der Leitung von Obmann Roland Prucher die Sporttage: „ Wir haben im Sportzentrum Mitte und in Rif in Möglichkeit zu trainieren. Dort trainieren wir seit 21 Jahren, 25 Trainingseinheiten wöchentlich. Gerade erst vergangenes Wochenende wurde ein Vertrag unterschrieben, der es in den nächsten fünf Jahren ermöglicht 16 Stunden in der Woche in Nonntal zu trainieren.“  

Die Behindertensporttage zeigten, dass Behindertensport ein wichtiger sozialer Aspekt ist: „Nach einem schweren Unfall ist das eine andere Welt. Wenn man einen Bewegunsdrang hat, muss man sich etwas suchen - und da ist Basketball ideal. Man trifft sich mit den Teamkameraden regelmäßig und das hilft gewaltig“, so Peter Leitner, Spieler beim Salzburger Rollstuhlbasketballverein.

Die Interessierten Zuschauer bekamen auch Rollstuhlrugby zu sehen. Ziel dabei ist es, eine Ball in die Endzone des Gegner zu befördern. Dabei verwenden die Spieler speziell auf diese Sportart ausgerichtete Rollstühle: „ Der  Rollstuhl zeichnet sich durch große Drehfreudigkeit aus. Er muss sehr stabil sein. Die Räder sind unten weit auseinander, damit man stabil steht. Hinten sind Stützräder befestigt, da der Schwerpunkt des Sportlers direkt auf der Achse ist und sonst leicht umfallen könnte“, so Peter Heimhofer, der bereits seit zehn Jahren bei den „Rugbybulls“ aus Salzburg spielt.

Am 11. Juli 2009 findet im Rahmen der Behindertensporttage in Saalfelden ein Zehnkampf statt.

(Quelle: S24)

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