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Beim Wiedersehen flossen die Tränen

Dornbirn - Katze Bini verschwand in Rankweil vor einem halben Jahr spurlos. Jetzt gab es im Tierschutzheim in Dornbirn ein tränenreiches Wiedersehen mit ihrer Besitzerin.

Die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Katze Bini hatten die Rankweiler Astrid Auer (44) und Oliver Köchle (40) schon fast aufgegeben. Seit Mai war die 15-jährige Türkische Angorakatze spurlos verschwunden. An Allerseelen geschah das Wunder. Die Besitzer konnten Bini, die mit richtigem Namen Rab Rab Kedi Güzel’Dan heißt, wieder in die Arme schließen. "Wir haben damals ohne Erfolg die gesamte Nachbarschaft abgeklappert. Ich war mir aber irgendwie die ganze Zeit sicher, dass Bini noch lebt. Dass wir sie nun wieder gefunden haben, war ein sehr glücklicher Zufall", erzählt Auer.

Wiedersehensfreude

Eine Freundin der Familie hatte bei einem Besuch im Vorarlberger Tierschutzheim in Dornbirn Bini auf der Quarantäne-Station entdeckt. "Meine Freundin hat mich sofort angerufen und zu mir gesagt, ich soll mir ein Foto der Katze auf der Homepage des Tierheims anschauen. Mir war sofort klar, dass es sich dabei um unsere Bini handelt. Nach einer schlaflosen Nacht sind wir am nächsten Morgen nach Dornbirn gefahren", erzählt Auer. Dort flossen dann bei den Besitzern Tränen der Wiedersehensfreude. Und auch die Katze erkannte ihr Frauchen sofort wieder. "Sie hat sich in unser Auto gesetzt, und ist dann hocherhobenen Hauptes ins Haus stolziert. Dort wurde sie auch vom Kater Thajun freudig begrüßt", schildert Auer die ersten Momente des Wiedersehens. Astrid Auer ist eine große Katzenliebhaberin. Sie züchtet selbst Samtpfoten. Zu Hochzeiten war sie stolze Besitzerin von bis zu 17 Schmusetigern. Mittlerweile hat sich Bini in ihrem Revier wieder gut eingelebt, trinkt wie eh und je direkt aus dem Wasserhahn und hat in den ersten Tagen in der Heimat auch in Sachen Fressen ganz schön aufgeholt. Was Bini, die zwischenzeitlich im Tierheim auf den Namen "Cinderella" getauft worden war, während der letzten Monate erlebt hat, ist völlig unklar. Die Katze wurde am 4. August in Brederis gefunden, in die Tierklinik nach Rankweil gebracht und von dort gelangte sie mit der Tierrettung ins Tierheim. "Wir waren bereits auf Facebook auf der Suche nach einem Gnadenplatz für Cinderella", erzählt die Leiterin des Vorarlberger Tierschutzheims Karin Andres und fügt hinzu: "Die Trefferquote bei abgängigen Katzen ist sehr gering, natürlich auch, weil keine Chip-Pflicht besteht. Bei gechippten Hunden hingegen beträgt sie fast 99 Prozent." Zur Wiedereingewöhnung wird Bini jedenfalls erst einmal zwei Wochen ausschließlich im Haus gehalten. Für Auer steht aber eines fest: "Die nächste Katze wird gechippt." (NAMS / Simin Judith Rinner) Die Fotos aller Fundtiere, die im Tierheim abgegeben wurden, finden Sie auf www.tierheim.vol.at. Wenn Sie Ihr Tier wiedererkennen, nehmen Sie Kontakt mit dem Tierheim auf. Entweder telefonisch unter der Nummer 05572/29648, per E-mail unter info@tierheim.vol.at, auf Facebook (Vorarlberger Tierschutzheim) - oder kommen Sie persönlich während der Öffnungszeiten vorbei.

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(Quelle: S24)

Aufgerufen am 03.03.2021 um 08:41 auf https://www.salzburg24.at/archiv/beim-wiedersehen-flossen-die-traenen-59282695

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