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Benedikt XVI. gegen Spekulationen über Rücktritt

Ratzinger schreibt von absurden Gerüchten Salzburg24
Ratzinger schreibt von absurden Gerüchten

Zwei Tage vor dem ersten Jahrestag seines Rücktritts hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. mit Nachdruck beteuert, dass er absolut frei auf sein Amt verzichtet habe. Spekulationen, nach denen er zum Rücktritt gezwungen worden sei, bezeichnete Joseph Ratzinger als "einfach absurd".

In einem Brief an den Vatikan-Journalisten Andrea Tornielli, der von der Turiner Tageszeitung "La Stampa" und vom italienischen Internetportal "Vatican Insider" am Mittwoch auszugsweise veröffentlicht wurde, versicherte Benedikt XVI., es bestünden keinerlei Zweifel darüber, dass er in freier Entscheidung auf das Amt Petri verzichtet habe.

Ratzinger antwortete auch auf Fragen über seine Entscheidung, weiterhin die weiße Soutane und den Namen Benedikt zu tragen. Dies entspreche lediglich praktischen Gründen. "Beim Amtsverzicht standen keine anderen Gewänder zur Verfügung", erklärte der emeritierte Papst. Er trage zwar die weiße Soutane, die sich jedoch klar von jener des Papstes unterscheide.

Benedikt bestätigte den Inhalt eines Briefes an den Schweizer Theologen Hans Küng, in dem er sich mit folgenden Worten zu seinem Nachfolger Franziskus äußerte: "Ich bin dankbar, mit Papst Franziskus durch eine große Übereinstimmung der Sichtweisen und eine herzliche Freundschaft verbunden zu sein", zitierte Küng aus dem Brief mit Datum vom 24. Jänner dieses Jahres. Benedikt bestätigte im Brief an "La Stampa" das Zitat.

(Quelle: S24)

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