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Berndorf gibt Widerstand gegen 380-kv-Leitung auf

Berndorf – Der lange Kampf der Gemeinde Berndorf, die sich vier Jahre gegen den Bau der “Stromautobahn” im nördlichen Flachgau gewehrt hat, ist nun zu Ende. Die Gemeinde koopiert nun mit dem Verbund.

Bürgermeister Josef Guggenberger hat mit der Verbund AG entsprechende Ausgleichsleistungen für den Bau der “Stromautobahn” ausverhandelt, die Gemeinde gibt im Gegenzug ihren Widerstand gegen die 380-kv-Leitung auf, berichtet Guggenberger in einem Mitteilungsblatt der Gemeinde Berndorf.

Der Betreiber, die Verbund-Austrian Power Grid AG, verpflichtet sich den Ausgleichsleistungen entsprechend mit der Salzburg AG in zwei Etappen bis 2012 bzw. 2015 sämtliche im Gemeindegebiet befindlichen 30 kV- und 10 kV-Niederspannungs-Stromfreileitungen im Einvernehmen mit den betroffenen Grundbesitzern zu verkabeln. Die Länge der abzutragenden Leitungen beträgt 15,85 km. Die Trassenlänge der 380 kV-Freileitung im Gemeindegebiet beträgt 2,2 km.

Parallel dazu wurde mit der Verbund-Austria Power Grid AG eine Wegbenützungsvereinbarung ausverhandelt. Nach Benützung der Gemeindestraßen haben entsprechende Sanierungsmaßnahmen zu erfolgen. Bei den Zufahrtswegen zu den einzelnen Masten versucht die Gemeinde langfristige Lösungen für die betroffenen Anrainer zu finden.

Die Gemeinden Seeham, Obertrum, Seekirchen und Elixhausen, die ebenfalls von der “Stromautobahn” im Flachgau betroffen sind, wollen nun mit der Verbund AG ähnliche Verträge abschließen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 04:14 auf https://www.salzburg24.at/archiv/berndorf-gibt-widerstand-gegen-380-kv-leitung-auf-59626081

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