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Bestens informiert erstmals zur Wahl

Salzburg – Im März 2009 dürfen junge Menschen ab 16 Jahren das erste Mal an Landtags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen teilnehmen. Video 

Um die Jung- und Erstwähler/innen möglichst gut auf ihre demokratische Entscheidung vorzubereiten, haben Jugendreferentin Landesrätin Doraja Eberle, der Salzburger Landesjugendbeirat und Akzente Salzburg ein umfangreiches Maßnahmenpaket für Jugendliche, Jugendarbeiter/innen und Multiplikator/innen zusammengestellt.

“Wer darf zur Wahl gehen? Was wird überhaupt gewählt und warum? Wen und wie kann man wählen, und was sind eigentlich die Grundsätze, nach denen Wahlen in Österreich abgehalten werden? Das sind die zentralen Fragen und Inhalte unserer Informationskampagne, die den jungen Mädchen und Burschen beantwortet werden und die sie bestmöglich auf die Wahlen im März 2009 vorbereiten sollen“, skizzierte Jugendreferentin Landesrätin Doraja Eberle bei einem Informationsgespräch die Inhalte der Kampagne “Ich zähle. Ich wähle”. Demokratie stehe und falle mit der Wahlbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger. “Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Wichtigkeit der Wahlbeteiligung hervorzuheben, zu sagen - jede Stimme und gerade deine Stimme - zählt und ist wichtig für den Wahlausgang und damit auch für unser gemeinsames Zusammenleben”, so die Landesrätin.

Die Wahlalterabsenkung auf 16 Jahre wurde von der Salzburger Landesregierung bereits im Regierungsabkommen 2004 - noch vor der bundesweiten Einigung - festgelegt. Der Salzburger Landtag ersuchte die Salzburger Landesregierung, ein Informationskonzept für die nächsten Landtagswahlen zu erstellen. Der Salzburger Landesjugendbeirat erarbeitete daraufhin - mit Unterstützung von Akzente Salzburg und dem Jugendreferat - ein Maßnahmenpapier und führt dieses nun bis zur Wahl durch. “Wir haben eine Vielzahl an Projekten entwickelt. Zum einen Projekte und Aktivitäten, die von Jugendeinrichtungen, wie der Katholischen Jugend oder dem Verein Spektrum, durchgeführt werden, zum anderen Infotouren oder Workshops für Jugendliche, die von Akzente Salzburg abgewickelt werden”, erläuterte Doraja Eberle.

Es gibt Schultouren und Workshops für Jugendarbeiter/innen, damit sie Mädchen und Burschen in den jeweiligen Verbänden oder Zentren gut informieren können, eine Homepage www.waehlen16.at wurde eingerichtet, ein Infofolder erstellt, Inserate und Plakate gestaltet und zusätzlich ist eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. “Besonders wichtig ist uns allen der persönliche Kontakt zu den jungen Menschen, ihnen zu sagen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen und sie dazu positiv zu motivieren. Worauf wir alle ganz besonderen Wert legen, ist die sachliche und unparteiische Darstellung für Mädchen und Burschen. Sie erhalten von uns die Information, die Meinungsbildung obliegt ihnen klarerweise selber”, ergänzte Eberle. Ebenfalls geplant sind Diskussionsrunden und Gespräche mit Jung- und Erstwähler/innen. Der S-Pass und die edu.card leisten auch ihren Beitrag in der Kampagne. Die Karten werden in der Regel von der Wahlbehörde als Nachweis der Identität anerkannt - auch wenn sie keine amtlichen Lichtbildausweise sind.

An der Konzeption der Maßnahmen waren in erster Linie Jugendliche beteiligt, Mitglieder des Salzburger Jugendbeirats, Vertreter der Arbeiter- wie der Wirtschaftskammer, Politikwissenschafter der Universität Salzburg, Vertreter des Städte- wie Gemeindebundes, Mitarbeiter des Referats “Wahlen und Sicherheit”, des Jugendreferats und von Akzente Salzburg.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.09.2019 um 04:17 auf https://www.salzburg24.at/archiv/bestens-informiert-erstmals-zur-wahl-59605255

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