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Bloomberg startet Organisation für Waffengegner

Ex-Bürgermeister für verschärftes Waffenrecht Salzburg24
Ex-Bürgermeister für verschärftes Waffenrecht

Mit einer Gegenorganisation zum einflussreichen Waffenverband NRA will New Yorks Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg für eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA kämpfen. Der Medienunternehmer stellt dafür aus eigener Tasche 50 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) für eine eigene Initiative zur Verfügung.

Auch der Waffenverband NRA gibt jedes Jahr mehrere Millionen Dollar aus, um durch Werbung und Lobbyismus Einschränkungen im Waffenrecht zu bekämpfen. "Das ist keine Schlacht der Dollars", sagte Bloomberg im Sender NBC. "Das ist eine Schlacht um die Herzen und Köpfe Amerikas, um unsere Kinder und unschuldige Leute zu schützen."

Die Organisation will sich anfangs vor allem auf Mütter konzentrieren. "Wir werden Schritt für Schritt vorgehen. Eine Mutter und noch eine Mutter. Wir werden so lange kämpfen, bis sie endlich sagen "Genug!"." Es sei besonders "blöd" für Eltern, eine Waffe im Haus zu haben. "Kinder sind neugierig. Sie wollen wissen, was ganz oben im Schrank oder in Mamis Handtasche liegt." Es gebe keinen sicheren Platz für Waffen.

Die Gruppe will bis zu den Kongresswahlen im November eine Million Wähler mobilisieren, um Druck auf die Gesetzgeber zu machen. Präsident Barack Obama hatte zwar ein Verbot von Sturmgewehren angekündigt. "Diese Waffen töten im Jahr 400 Menschen. Mit anderen Handfeuerwaffen sind es aber 31 000." Bloomberg, der selbst Interesse am Präsidentenamt bestreitet, hatte bei der Wahl 2012 Kandidaten, die für ein schärferes Waffenrecht eintreten, mit 14 Millionen Dollar unterstützt.

(Quelle: S24)

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