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Border Collie vergiftet: Ergreiferprämie auf Tierquäler ausgesetzt

In der Steiermark kam es in dieser Woche zu einem Fall von Tierquälerei: Ein erst 14 Monate alter Border Collie, der als Rettungshund ausgebildet wird, wurde im Garten ihrer Besitzerin vergiftet.

Ein Hund der österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) ist am Montag in der Weststeiermark von einem Unbekannten vergiftet worden. Der hellbraune Border Collie hatte ein in Wurst verstecktes Nervengift, das der Täter über den Gartenzaun geworfen hatte, gefressen. Gleich danach bemerkte die Hundehalterin Krämpfe bei dem jungen Vierbeiner. Nur durch rasche Hilfe konnte der Tierarzt den Hund retten. Die Polizei forscht nun nach dem Tierquäler, hieß es am Dienstag seitens der ÖRHB.

14 Monate alter Rettungshund wurde vergiftet

Die 14 Monate alte Hündin durfte am Montag in den Garten, während die 39-jährige Halterin mit ihrem zweiten Hund im Haus blieb. Gegen Mittag zeigte der Border Collie Krampferscheinungen, zitterte und brach schließlich zusammen. Sofort brachte die Frau aus Mooskirchen (Bezirk Voitsberg) den Border Collie zum Tierarzt. Der diagnostizierte ein Nervengift, verabreichte vorsorglich gleich mehrere Gegenmittel und versetzte den Hund in Narkose.

Border Collie wurde Nervengift verabreicht

Erst am Abend konnte der Veterinärmediziner Entwarnung geben, der Hund war "über den Berg", so Bundespressereferent der ÖRHB, Johannes Klug. Wäre niemand zu Hause gewesen und die Krämpfe des Tieres nur 30 Minuten später bemerkt worden, hätte es keine Rettung mehr gegeben. Die alarmierte Polizei entdeckte später im Garten vom Tier erbrochenes Wurstpapier. Die junge Hündin befinde sich laut Klug derzeit in der Ausbildung zum Rettungshund. Die Österreichische Rettungshundebrigade bildet Hundeteams speziell zur Vermissten- und Verschüttetensuche aus und bietet ihre Dienste kostenlos an. Nur ausgebildete Vierbeiner gehen in den Einsatz. Österreichweit steht im Notfall Tag und Nacht ein Netz an ehrenamtlich arbeitenden Rettungshundeführern mit ihren Vierbeinern bereit.

Ergreiferprämie auf Tierquäler in der Steiermark ausgesetzt

„Um die Suche nach dem Täter voranzutreiben, setzt der Verein Pfotenhilfe eine Ergreiferprämie von 500 Euro für den entscheidenden Hinweis aus. Nur so kann dieser Tierquäler ausfindig gemacht  und bestraft werden.“ ist sich Andrea Swift, Geschäftsführerin des Vereins Pfotenhilfe, sicher. Hinweise melden Sie bitte Ihrer nächsten Polizeistelle oder direkt dem Verein Pfotenhilfe unter info@pfotenhilfe.org. (APA/Red)
(Quelle: S24)

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