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Bullen siegten ohne ihren Trainer

Ohne große Mühe holten sich die Eishockeycracks von Red Bull Salzburg am Dienstag einen 5:3-Auswärtssieg in Innsbruck. Nur Steve Guolla, dreifacher Torschütze der Tiroler, machte den Bullen das Leben schwer.

Aufregung gab es im Vorfeld, wer zuschauen muss. Auf Innsbrucker Seite gab es die Pardonierung: Seamus Kotyk stand wieder im Tor, obwohl er sich mit seiner eigensinnigen Auswechslung nach 23 Minuten bei der 2:6-Niederlage gegen den KAC am Sonntag den Groll von Trainer Holst zugezogen hatte. Weniger Einsicht hatte die österreichische Eishockey-Liga mit Salzburg-Trainer Pierre Page. Nach seiner Aussage wegen “corruption” in einem Interview wurde er bis 29. Jänner gesperrt und die Salzburger bekamen eine Geldstrafe von 7.000 Euro.

Doch auch ohne ihren Headcoach hatten die “Bullen” die “Haie” in ihrer Heimarena locker in Griff, ohne sich anstrengen zu müssen. Daniel Koger (7.) und Darryl Bootland (20.) sorgten schon im ersten Drittel für eine komfortable Führung. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Thomas Koch auf 3:0 (30.). Doch Steve Guolla konnte mit einem für alle überraschenden Penalty den Anschlusstreffer erzielen (32.).

Im Schlussabschnitt machte es Guolla noch einmal spannend, indem er mit einem Doppelpack (47., 49.) gegen die zu locker spielenden Salzburger den Anschluss schaffte. Die endgültige Entscheidung erzielte Daniel Welser in der 59. Minute.

(Quelle: S24)

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