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Bullen vertrauen auf "Heimeffekt"

Red Bull Salzburg vertraut nach zwei Bundesliga-Auswärtspartien ohne Sieg und den verlorenen zwei Punkten in Graz im Meisterrennen auf den Heimeffekt. Nach dem 2:2 in der Steiermark brennen die Bullen am Mittwoch auf Revanche.&nbsp“Keine Trainerdiskussion” 

Zwar würden die im Titelrennen viertplatzierten Salzburger den Dritten aus Graz mit einem Sieg überholen, schon bei einem Remis droht aber die Lücke auf die beiden Wiener Mannschaften Rapid und Austria empfindlich anzuwachsen. Trotzdem waren in Salzburg weniger die Details zum Spiel, sondern mehr die Vorkommnisse der vergangenen Tage das Thema.

Neben dem angeblichen Ultimatum für Coach Co Adriaanse beschäftigte die Fans zuletzt auch die “Causa Somen Tchoyi”. Der Kameruner erhielt nach seinem Autounfall von Clubseite eine empfindliche Geldstrafe, die einem karitativen Zweck zu Gute kommt. “Er hat sich beim Trainer und der Mannschaft entschuldigt. Ich erwarte von ihm, dass er uns etwas zurückgibt”, meinte Sportdirektor Heinz Hochhauser, der jedoch klarstellen wollte: “Ich bin nach wie vor von seinen überragenden Qualitäten überzeugt. Es war ein einmaliger Ausrutscher.”

Auch Zickler und Sekagya fehlen

Trotzdem steht Tchoyi gegen Sturm nicht im Kader, ein Comeback könnte es aber bereits am Wochenende in Mattersburg geben. “Das hängt auch vom morgigen Spiel ab”, erklärte Adriaanse, der auf den Grippe-erkrankten Zickler sowie den verletzten Sekagya (Knieprellung) verzichten muss. Glaubt man der Statistik, darf Salzburg gegen Sturm beruhigt ins Spiel gehen. Seit dem 0:7 gegen Rapid in der Vorsaison hält der UEFA-Cup-Starter bei sechs Heimerfolgen mit einer Tordifferenz von 17:1. Einzig Rieds Nacho gelang in dieser Saison ein Tor in der Red-Bull-Arena.

Sturm müsste hingegen eine nun schon lange andauernde Negativserie beenden, um drei Zähler aus Wals-Siezenheim zu entführen. Seit dem 17. Juli 2002 gelang in Salzburg kein voller Erfolg. In elf Partien in der Mozartstadt steht nur ein Zähler zu Buche, zuletzt setzte es acht Niederlagen in Serie. “Wir wollen uns auch in Salzburg Punkte holen. Dass wir nach 9 Runden 17 Punkte haben, damit hat keiner gerechnet”, kündigte Sturm-Trainer Franco Foda nach dem 2:2 in Graz trotzdem an. Dazu müsste die vom Deutschen oft kritisierten Chancenauswertung besser klappen. Mario Haas, seit Sonntag mit 125. Treffern Rekord-Torschütze der “Blackies”, rief noch einmal die Leistung gegen die Salzburger in Erinnerung: “Wenn wir auf der Leistung der ersten Spielhälfte aufbauen, dann werden wir auch in Salzburg Punkte holen.”

FC Red Bull Salzburg – SK Puntigamer Sturm Graz (Salzburg,Red-Bull-Arena, Premiere Einzelspiel, SR Stuchlik).Saisonergebnisse 2007/08: 0:0 (a), 4:1 (h), 1:1 (a), 3:0 (h). 2008/09: 2:2 (a).

Mögliche Aufstellungen: SALZBURG: Ochs – Bodnar, Dudic/Aufhauser, Opdam, Boussaidi/Gercaliu – Janocko/Vonlanthen, Kovac, Leitgeb, Jezek – Ngwat-Mahop, Janko. STURM: Schicklgruber – Schaschiaschwili, Feldhofer, Sonnleitner, Kandelaki – Hölzl, Kienzl, Hlinka, Jantscher – Muratovic, Haas.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.09.2019 um 08:48 auf https://www.salzburg24.at/archiv/bullen-vertrauen-auf-heimeffekt-59600161

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