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Burschenschafter wollen in Innsbruck marschieren

Das umstrittene Verbandstreffen des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft" am Samstag in Innsbruck ist "keine öffentliche Veranstaltung". Zu diesem Ergebnis sei man nach internen Beratungen Freitagabend gekommen, teilte Sprecher Walter Tributsch mit. Man habe "genug Wirbel gehabt" und wolle die Veranstaltung "in Ruhe abhalten und arbeiten", meinte er.

Das Treffen soll Samstagnachmittag in einem Lokal im östlichen Teil der Tiroler Landeshauptstadt stattfinden. Der bei der Polizei angemeldete "Burschenschaftermarsch" soll ebenfalls über die Bühne gehen. Über Zeit und Ort wollte der Sprecher aber keine Angaben machen.

Die Polizei hatte am Freitag bekannt gegeben, dass es "mehrere angemeldete Kundgebungen" gebe. Rund 300 Polizeibeamte würden im Einsatz stehen. Die Tiroler Polizei werde durch Exekutivkräfte aus Wien, Vorarlberg und Kärnten verstärkt, hieß es. Das "Aktionsbündnis Innsbruck gegen Faschismus" rechnete bei der Großdemo gegen das Treffen der deutsch-nationalen Burschenschafter mit rund 2.000 Teilnehmern.

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