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China wirft USA Menschenrechts-Verletzungen vor

In Reaktion auf US-Kritik an der Menschenrechtslage in China wirft das Reich der Mitte den USA eine Doppelmoral und zahlreiche eigene Verstöße vor. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua führte am Freitag als Beispiele unter anderem die Überwachung des Internets durch die NSA, den tödlichen Einsatz von Drohnen in Pakistan und zahlreiche Tote durch den Missbrauch von Schusswaffen in den USA vor.

Auch angebliche Kinderarbeit auf US-Farmen sowie Einzelhaft in US-Gefängnissen prangert China an. "Die USA wollen immer über die Lage in anderen Ländern sprechen, aber ignorieren ihre eigenen Probleme. Das ist ein klassischer Fall von Doppelmoral", erklärte das chinesische Außenministerium.

Die USA hatten China in ihrem jährlichen Bericht zur Lage der Menschenrechte am Donnerstag vorgeworfen, Freiheitsrechte weiter einzuschränken und die Unterdrückung von Regierungsgegnern in den Unruhe-Provinzen Tibet und Xinjiang zu verschärfen. Menschenrechte sind seit langem ein Streitpunkt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Dies ist besonders seit 1989 der Fall, als die USA mit Sanktionen auf die Niederschlagung des Volksaufstandes auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens reagierten.

(Quelle: S24)

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