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Christian Stückl gibt Salzburger "Jedermann" nach elf Spielzeiten ab

Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, will nach einem Jahrzehnt die Inszenierung des "Jedermann" bei den Festspielen in Salzburg abgeben.

"Nach elf Spielzeiten ist es allerhöchste Zeit, dass da ein neuer Regisseur kommt", sagte Stückl dem "Münchner Merkur" in der Ausgabe von Samstag. Im Jahr 2002 hatte Stückl das Werk von Hugo von Hofmannsthal erstmals in Salzburg inszeniert und seitdem sämtliche Wiederaufnahmen mit ihren wechselnden Besetzungen betreut.

Bechtolf als möglicher Regisseur des Salzburger Jedermanns

Eigentlich habe er schon in diesem Jahr nicht mehr nach Salzburg kommen wollen, sei aber vom neuen Intendanten Alexander Pereira und seinem Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf zu einer weiteren Saison überredet worden, sagte Stückl der Münchner Zeitung. Möglicherweise werde nun Bechtolf selbst im nächsten Jahr den neuen "Jedermann" bei den Festspielen 2013 inszenieren.

Jedermann seit 1920 in Salzburg

2010 hatte Stückl seine Inszenierung aus dem Jahr 2002 grundlegend überarbeitet. Der neue Salzburger-"Jedermann" ist dabei urbaner und nachdenklicher geworden. Der neue Hauptdarsteller und Nachfolger von Peter Simonischek, Nicholas Ofczarek, erwies sich ebenso wie "Buhlschaft" Birgit Minichmayr als Glücksgriff. Der "Jedermann" ist zweifellos das populärste Stück der Festspiele. Es steht seit 1920 ununterbrochen auf dem Spielplan und ist permanent ausverkauft. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 14.04.2021 um 03:33 auf https://www.salzburg24.at/archiv/christian-stueckl-gibt-salzburger-jedermann-nach-elf-spielzeiten-ab-59338951

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