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Das war die MQ Vienna Fashion Week 11

Zahlreiche nationale und internationale Designer verwandelten Wien in den letzten Tagen zu einem Zentrum für Fashion Fans. Dabei waren die Kollektionen sehr unterschiedlich und kreativ.

Wien war ganze vier Tage lang eine echte Modehauptstadt, als die  MQ Vienna Fashion Week  in die dritte Runde ging. Die Erwartungen im Vorfeld waren groß: sagten doch ziemliche Größen im Modegeschäft ihr Kommen an. Neben heimischen Designer, warteten Wiens Fashionistas auch gespannt auf die internationalen Größen.

Fazit der MQ Vienna Fashion Week

Am ersten Tag eröffneten Rebekka Ruetz und Bipone mit wunderschönen Designs die Fashion Week. Die Abschlussshow der deutschen Designerin Cindy Steffens lies schon vermuten, dass die nächsten Tage sehr modisch und interessant werden dürften. Diese Annahme bestätigten dann am zweiten Tag vor allem die Designs von Andreea Tincu undManufaktur Herzblut, bei deren Show die Models mit einer rockigen Musik- Begleitung von Marilyn Manson's "Tainted Love" verführerisch über den Laufsteg schritten.

Pitour bestachen dann am Freitag, dem zweiten Tag der Fashion Week wie zu erwarten war wieder durch dezente Eleganz. An diesem Tag waren auch wieder die Abschlussshows von Robustella und Edith Agay and_i gut besucht.

Am dritten Tag bei der  MQ Vienna Fashion Week  gab es von ökonomisch korrekten Kleidern, wie bei Göttin des Glücks, bis hin zu Rock'N'Roll Designs alles was das Fashion Herz begeistert.  Die Kollektionen zeigten ökofaire, bequeme und tragbare Kleidung, aber mit Schick und einem Hang zum gewissen Etwas (Göttin des Glücks), feminines, verführerisches Kunstwerke (Anelia Peschev) und  verspätet aber doch eine wie gewohnt eleganten, ausgefallenen Marcel Ostertag. Highlight des vorletzten Tages war aber eindeutig Lena Hoschek, für die sich das lange Warten ausgezahlt hat. Kleider in kräftigen Farben, mit edlen Schnitten und blumigen Accessoires verzauberten das Publikum und sorgten für lang anhaltenden Applaus beim Ende der Show. Dabei bewies die Designerin, dass sich österreichische Mode, die sich auf die Wurzeln besinnt, nicht verstecken braucht und längst auf den internationalen Modeschauen mithalten kann.

Tag 5 bei der Fashion Week Vienna

Beim Abschluss des viertägigen Modemarathons ging es heiß her. Tiberius, deren Designs nicht nur sexy, sondern auch sehr elegant waren, war einen Besuch wert. Bei der Urban Fashion Night wurde dann neben einer gelungenen Tanzeinlage, auch viel nackte Haut gezeigt. Ein weibliches Model zog sogar blank und sorgte dafür bei den Gästen für erstaunte Gesichtsausdrücke.

Der Ausklang der Fashion Week Vienna war mehr als gelungen. Neben femininen, eleganten Kleidern, gab es bunte, ausgefallene Designs, verspielte Schnitte und verrückte Accessoires.

Rund um die Fashion Week in Wien

Anders als bei anderen Fashion Weeks durften in Wien auch alle anderen Besucher, den Shows beiwohnen. Doch genau hier lag das Problem: kam man unter der Woche einigermaßen einfach in jede Show, war die Länge der Warteschlange am Wochenende schier unerträglich. So wartete man teilweise ein bis zwei Stunden auf die Shows con Marcel Ostertag oder  Lena Hoschek. Vor allem machte sich etwas gefrustete und unruhige Stimmung breit, als man die Schlange bei den VIPs sah, die vor den anderen in den Saal gelassen mussten. So hieß es dann für einige, die sich die Füße wund stehen durften leider draußen bleiben. Genau hier sollten die Veranstalter im nächsten Jahr ansetzen und die Situation verbessern.

Fazit der MQ Fashion Week 11: großartige Shows, interessante Kreationen, eine begeisternde Lena Hoschek, viel nackte Haut zum Abschluss, aber leider viel zu lange Wartezeiten für die nicht VIP- privilegierten Besucher.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.10.2019 um 09:36 auf https://www.salzburg24.at/archiv/das-war-die-mq-vienna-fashion-week-11-59268745

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