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Der Baustellen-Marathon in der Mozartstadt

Salzburg-Stadt – Die Mozartstadt scheint zur Zeit mit Baustellen überhäuft. Autofahrer haben es oft nicht leicht in der Stadt Salzburg von A nach B zu gelangen.

Eine der größten Baustellen in der Stadt Salzburg ist im Nonntal. Dort entsteht der Unipark samt Neubau der Kultur- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät und Umgestaltung der Josef-Preis-Allee und des Karl-Weiser-Platzes.  Die Bushaltestelle „Justizgebäude“ wurde bereits provisorisch vor ein paar Wochen einige Meter stadtauswärts verlegt. Das neue Busterminal wird dann definitiv im Jahr 2010 fertig gestellt sein. Der nördliche Teil der Klotz-Straße wird künftig Fußgängern vorbehalten sein. Der Reisebusterminal wird nach Süden verlegt und neu von dort her angefahren. Ein Wendekreis ermöglicht die Ausfahrt auf gleicher Strecke. Mit dem Bau des Uniparks will die Stadt Salzburg das Nonntal aufwerten: „Dieser Stadtraum bedarf einer Sanierung, Neustrukturierung und neuen Qualifizierung, da bauliche und strukturelle Probleme den Stadtteil in seiner gegenwärtigen Entwicklung und Funktionalität einschränken“, heißt es auf der Homepage der Stadt Salzburg.

Das Investitionsvolumen 2009 für die Straßenumbauten beträgt rund 893.000 Euro.

Einige hundert Meter weiter, in der Erzabt-Klotzstraße, und im weiteren Verlauf in der Petersbrunnstraße wird in wenigen Tagen der Straßenbelag aufgerissen um das Fernwärmenetz zu erneuern.

Eine weitere Baustelle befindet sich einige hundert Meter stadteinwärts vor dem Unfallkrankenhaus. Der Rückstaubereich vor der Kreuzung Bürglsteinstraße – Nonntaler Brücke – Giselakai vor dem Unfallkrankenhaus führte stadteinwärts immer wieder zu Zeitverlusten für Busse und Obusse. Eine Verlängerung der Busspur von der Unfallkrankenhaus-Einfahrt 200 Meter stadtauswärts soll die Situation nun entscheidend verbessern. Bauarbeiten im Straßenraum, Versetzung des Gehsteigs und die Neuerrichtung einer Einfriedungsmauer zum Unfallkrankenhaus hin werden etappenweise durchgeführt, um die Behinderungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten starteten bereits am 22. August und werden etwa drei Monate dauern. Die Kosten für das Projekt sind mit insgesamt rund 300.000 Euro veranschlagt.

Noch bis Mitte September wird in der Stadt Salzburg die Schrannengasse von der Franz-Josef-Straße bis zur Faberstraße saniert. Für die gesamte Bauzeit ist die Straße nur einspurig befahrbar.

Das nächste Baustellen-Nadelöhr befindet sich in der Bahnhofsgegend. Dort werden parallel zum Hauptbahnhof-Neubau auch die Viadukte in der Plainstraße, Rainerstraße und St.-Julien-Straße (Nellböck-Viadukt) erneuert. Die Rainerstraße ist bis zum Ende der Bauarbeiten 2010 nur erschwert passierbar, die Plainstraße komplett für den Verkehr gesperrt.

Erschwert passierbar ist auch die Rudolf-Bibelstraße im Bereich Aigelhof, wegen den Bauarbeiten für die S-Bahn. In der Kendlerstrasse hingegen sind die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen.

Ein zukünftiges Nadelöhr entsteht beim Neutor. Dort hat die Sanierung des Tunnels bereits am Montag begonnen und wird bis Mitte Dezember andauern. Bis zur Fertigstellung gibt es in diesem Bereich geänderte Obus-Linien-Führungen und eingeschränkten Verkehr.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 12.05.2021 um 03:18 auf https://www.salzburg24.at/archiv/der-baustellen-marathon-in-der-mozartstadt-59624578

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