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Der Chiemseehof wird nun saniert

Salzburg-Stadt – Teile des Sitzes der Salzburger Landesregierung – des Chiemseehofes – sind reperaturbedürftig. Finanzreferent Lhst. David Brenner spricht sich nun für eine Sanierung aus, nicht aber für einen Umbau.

“Laufende Instandhaltungen und Reparaturen werden zur Erhaltung der wertvollen historischen Bausubstanz selbstverständlich regelmäßig anlassbezogen durchgeführt”, stellte der für die Gebäudeverwaltung zuständige Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner heute, Freitag, 8. Mai, fest. Zur Diskussion über einen möglichen Umbau steht für Brenner fest: “Ja zur Modernisierung des Plenarsaals. Nein zu übertriebenem Luxus und zum Totalumbau des Chiemseehofes.”

Aufgrund von Winterfrost sind Schäden am Gesimse und an Teilen des Daches entstanden, die aktuell behoben werden. Daher ist das Eingangsportal zum Chiemseehof derzeit eingerüstet. Darüber hinaus wurde eine Reparatur der Heizungsanlage im Erdgeschoß der Stiege 1 in Auftrag gegeben. Aufgrund eines Lecks verliert die Heizungsanlage Wasser. Die Reparaturmaßnahmen an der Heizungsanlage machen Grabungsarbeiten nötig und erfordern eine temporäre Räumung einzelner Büroräume im Erdgeschoß des Chiemseehofes für sechs bis acht Wochen.

 

Neben diesen aktuellen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten wird seit Jahren über umfassendere Umbaumaßnahmen im Chiemseehof diskutiert. Vor allem im Plenarsaal des Landtages besteht seit langem ein erheblicher Modernisierungsbedarf. “Alle vier Fraktionen im Salzburger Landtag bekennen sich zur Plenarsaal-Sanierung und zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs in die Tagungsräume des Landtags”, freut sich Brenner über den parteiübergreifenden Konsens in der Landespolitik.

Die technische Modernisierung des Plenarsaals samt Attraktivierung seines äußeren Erscheinungsbildes wird allgemein als dringend erforderlich erachtet. “Ich schlage vor, diese Sanierung des Plenarsaals noch heuer anzugehen, da wir jetzt kurzfristige Impulse zur Ankurbelung unserer Baukonjunktur benötigen”, bekennt sich Brenner neben den laufenden Instandhaltungsarbeiten auch zur Modernisierung der Tagungsräume des Salzburger Landtages.

Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit aber auch Pläne, im Chiemseehof einen durchgreifenden Komplettumbau mit Gesamtkosten von mehr als 20 Millionen Euro vorzunehmen. „Alles, was über die notwendigen Instandsetzungsarbeiten und über die Modernisierung des Plenarsaals samt Schaffung eines barrierefreien Zugangs hinausgeht, ist in Zeiten der Krise ein unnötiger Luxus. Die Bevölkerung hat kein Verständnis, wenn sich die Politik und die Spitzen der Verwaltung in Krisenzeiten einen übertriebenen Umbau ihrer Büros gönnen, während jeder Euro zur Sicherung der gefährdeten Arbeitsplätze benötigt wird”, sagte Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Brenner.

 

(Quelle: S24)

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