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Dezemberprogramm Literaturhaus Salzburg

“Adventlesung” – Lesung mit Musik
Donnerstag, 18. Dezember 2008, 19.30 Uhr, Literaturhaus Salzburg

In ihrem neuen Buch „Nächstes Jahr in Bethlehem - Notizen aus der Diaspora“ beschreibt die palästinensische Autorin Viola Raheb Facetten des Lebens einer Palästinenserin in der Diaspora. Persönliche Erlebnisse und Anekdoten verbinden sich zur Schilderung einer bewegten Biographie zwischen Wien und Bethlehem. Es ist ein erfrischendes, menschliches Buch, das den Versuch, eigenständige Identitäten zwischen den unterschiedlichen Welten zu finden, sensibel, intelligent und humorvoll beleuchtet.

Musikalisch auf der Oud begleitet wird die Lesung von Marwan Abado, Ehemann von Viola Raheb und selbst ein ständig Reisender zwischen den Kulturen.

Viola Raheb wuchs in Bethlehem als Tochter palästinensischer Christen auf. In Heidelberg studierte sie Pädagogik und Theologie. Seit Ende der 80er Jahre ist Viola Raheb im deutschsprachigen Raum durch Workshops, Vorträge und Publikationen zur sozialen, politischen und ökonomischen Situation der Palästinenserinnen bekannt. Heute lebt Viola Raheb in Wien und arbeitet als Konsulentin im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Erwachsenenbildung. Veröffentlichungen u.a.: „Geboren zu Bethlehem. Notizen aus einer belagerten Stadt“ (2003); „Nächstes Jahr in Bethlehem“ ist 2008 im Aphorisma Verlag erschienen.

Marwan Abado wuchs in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Beirut auf. 1985 emigrierte er nach Österreich und setzte hier seine musikalische Ausbildung beim irakischen Oud-Meister Asim Chalabi fort. Abado zählt mittlerweile zu den namhaftesten Vermittlern orientalischer Musik in Europa.

Eintritt: E 6/4Veranstalter: prolit, Friedensbüro, Südwind, AAI, DKWE

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Montag, 1. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: Vogl & Co., Aignerstraße 58 Verena Nussbaumer „Gehirnströme“Lyrik Kellerlesung Auf Einladung der Literatureinrichtung erostepost gestaltet diesmal die Salzburger Autorin Verena Nussbaumer im Beisl „Vogl & Co.“ einen Abend mit Gedichten … Verena Nussbaumer ist am 19. April 1979 in Salzburg geboren. Aufgewachsen im Land Salzburg. Seit 1994 an der Universitätsbibliothek in Salzburg tätig. Zuletzt veröffentlichte Lyrik: „Gehirnstürme“ im Arovell Verlag 2007.  Eintritt: E  4Veranstalter: erostepost, Vogl & Co. __________  Dienstag, 2. Dezember 2008, 14.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg Alois Prinz„Ulrike Meinhof“LeseWelten für 17-19 Jahre Im Herbst lief in den österreichischen Kinos „Der Baader-Meinhof-Komplex“, ein Film, der handwerklich gut gemacht, genau recherchiert und (wie nicht anders zu erwarten) voll mit bluttriefenden und sonstig spektakulären Kinobildern ist. Alois Prinz hat ebenfalls sehr genau gearbeitet und gibt im Titel seiner Biografie über Ulrike Meinhof eine mögliche Lesart seiner 300 Seiten starken Geschichte über die Tochter einer Lehrerin und eines Museumsdirektors vor, deren Ideale stark von Christentum und Marxismus geprägt waren: „Lieber wütend als traurig“ ist Ulrike Meinhof, dass aus der Geschichte nichts gelernt worden ist, dass schon in den 50er Jahren ein erneutes (atomares) Wettrüsten beginnt, dass die Schrecklichkeiten des gerade erst überwundenen Nationalsozialismus viel zu wenig aufgearbeitet werden, dass sich Deutschland in ein Machtgefüge lenken lässt, das mit neuen sozialen Ungerechtigkeiten, Kriegsgefahren und menschenverachtenden Strukturen verbunden ist. Doch auch Meinhofs persönliche Enttäuschungen - vor allem in ihrer Ehe - zeigt uns Prinz; und wie eine Mutter aus mehreren Gründen beginnt, politische Ziele über ihr eigenes, vor allem aber auch über das Wohl ihrer Kinder zu stellen.Alois Prinz studierte Germanistik, Politologie, Philosophie und Kommunikations-wissenschaften. Parallel dazu absolvierte er eine journalistische Ausbildung und promovierte 1988 mit einer Arbeit über die 68er Studentenbewegung und ihren Einfluss auf die Literatur. Er schrieb Bücher über Hesse, Kafka, Georg Forster, Hannah Arendt und erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, u.a. den Rosenheimer Literaturpreis für sein Gesamtwerk und den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Eintritt: E 3 Veranstalter: Verein Literaturhaus ———-  Dienstag, 2. Dezember 2008, 20 UhrVeranstantungsort: Stefan Zweig Centre, EdmundsburgDzevad Karahasan „Gedächtnis und/als Kultur“40 Jahre Leselampe 4 Wie verhält es sich mit dem Gedächtnis in einer Bild- und in einer Wortkultur? Wie steht es um die Traditionen in einer Kultur, welche werden bewahrt, welche sind dagegen erfunden, werden als Pseudomythen für die Identitätsstiftung konstruiert? Wie können Menschen ein individuelles Gedächtnis inmitten einer Medien-gesellschaft entwickeln und bewahren? Dzevad Karahasan, geboren 1953 in Duvno/Jugoslawien, lebt als Erzähler, Dramatiker und Essayist in Graz und Sarajevo, 2004 wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet, zuletzt erschien der Essayband „Berichte aus der dunklen Welt“ (Insel, 2007) Sonja Puntscher-Riekmann, geboren 1954 in Bozen, Professorin für Politische Theorie und Vize-Rektorin der Universität Salzburg, Mitglied der Österr. Akademie der Wissenschaften, zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen vor allem zur politischen Theorie und europäischen Integration. Johano Strasser, geboren 1939 in Leeuwarden, Studium der Philosophie, lehrte nach der Habilitation an der FU Berlin, lebt am Starnberger See als Publizist und Schriftsteller, seit 2002 ist er Präsident des deutschen PEN-Clubs, zuletzt erschien „Bossa Nova. Ein Provinzroman“.  Heidemarie Uhl, geboren 1956 in Feldbach, Studium der Geschichte und Germanistik in Graz, seit 2001 Mitarbeiterin des Forschungsprogramms „Orte des Gedächtnisses“ an der Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Eintritt: freiVeranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe, Universität Salzburg __________  Mittwoch, 3. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: ORF Salzburg, Nonntaler Hauptstr. 49 dBrita SteinwendtnerSophie-Mayuko Vetter„Stimmen:Hören”  

In der gemeinsamen Reihe von ORF und Literaturhaus Salzburg treten diesmal die österreichische Autorin Brita Steinwendtner und die bekannte japanische Pianistin Sophie-Mayuko Vetter auf. Brita Steinwendtner wird aus ihrem jüngsten Buch „Jeder Ort hat seinen Traum“ (2007) und erstmals Lyrik lesen. Die Pianistin Sophie-Mayuko Vetter spielt Alexander Skrjabin (Nocturne, op. 9 für die linke Hand), Peter Ruzicka (Ausgeweidet die Zeit …), Robert Schumann (Thema & Variation 5 aus Variationen über ein eigenes Thema) und Johann Sebastian Bach/Ferruccio Busoni (Chaconne aus der Violin-Partita, Nr. 2 d-moll, BWV 1004 für Klavier). Brita Steinwendtner, geboren 1942 in Wels/OÖ, lebt in Salzburg. Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Wien und Paris. Freie Mitarbeiterin des ORF und anderer Rundfunkanstalten, Lehrtätigkeiten an den Universitäten von Salzburg, Vilnius und St. Louis/Missouri. Leiterin der Rauriser Literaturtage. Lebt als Autorin, Regisseurin und Feuilletonistin in Salzburg. Zahlreiche Veröffentlichungen, TV-Filme und Medienarbeiten. Im Haymon Verlag erschienen „Rote Lackn“ (Roman, 1999), „Im Bernstein“ (Roman, 2005) und „Jeder Ort hat seinen Traum“ (2007).Sophie-Mayuko Vetter, geboren in Sapporo/Japan, lebt in Deutschland. Vom vierten Lebensjahr an Unterricht in Klavier, Violine, Komposition, Obertongesang (bei ihrem Vater Michael Vetter) und Musiktheorie. Als Pianistin trat sie bereits im Alter von sieben Jahren mit eigenen Klavierabenden auf. International mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, gilt als außergewöhnlich vielseitige Pianistin mit individuellem Repertoireprofil vom Frühbarock bis zur New Complexity, auch Wort-Ton-Projekte, u.a. mit eigenen Übersetzungen und Analysen von Texten des japanischen Surrealisten Makoto Oaka. Neben ihrer Konzerttätigkeit als musikwissenschaftliche Autorin tätig.

Eintritt: E 10/6Veranstalter: ORF Salzburg, Verein Literaturhaus  __________  Donnerstag, 4. Dezember 2008, 10.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg Hans Höller „Das Gasthaus und die Dichter“  Literaturfrühstück

Man kann sich schwer vorstellen, dass das Gasthaus in der modernen Literatur ein utopischer Ort ist. Besonders nach 1945 sind die Gasthäuser voll von Brutalität und Kriegsgeschwätz, „als wär kein Tag vergangen“, wie es in Ingeborg Bachmanns Erzählung „Unter Mördern und Irren“ heißt. Und doch gibt es nicht nur diese Gasthäuser in der Literatur. Von Friedrich Hölderlins Elegie „Der Gang aufs Land“ bis in die zeitgenössische Literatur hat das Gasthaus nicht aufgehört, die Schriftsteller zu inspirieren, die Idee einer gastlichen Welt konkret darzustellen. Das Gasthaus, so schäbig und herabgekommen es sein mag, in der Literatur kann es zum Gleichnis der Aufgabe der Literatur und der Kunst, der Philosophie und der Politik werden, und der Vorzug dabei ist, dass die Gasthaus-Utopien konkret und anschaulich bleiben. Bei der genaueren Beschäftigung mit literarischen Gasthäusern zeigt sich sogar, dass manche Autoren direkt oder indirekt mit dem Gasthaus die Frage nach einer heute aktuellen Klassik verbinden. Beim Literaturfrühstück - wie immer bei Kaffee und Gebäck, so lange der Vorrat reicht - wird Hans Höller, Professor am Fachbereich Germanistik, der Frage nachgehen, was eine heute aktuelle und notwendige Klassik überhaupt sein kann, und wie das Gasthaus zum Ort einer neuen Klassik wird. Neben Hölderlin werden in dieser literarischen Philosophie des Gasthauses Texte von Schriftstellern wie Gottfried Keller, Theodor Kramer, Thomas Bernhard, Herbert Achternbusch, Josef Enengl, Franz Kain oder Peter Handke besprochen. Eintritt: E 4/3Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe  __________  Freitag, 5. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg „In memoriam Christian Fuchs“Gedenk-Abend Im Frühjahr 2008 wurde mit dem Schriftsteller Christian Fuchs für 5. Dezember - zwei Tage nach seinem 56. Geburtstag - ein Leseabend vereinbart. Doch der Mitbegründer der Wiener Stadtzeitung „Der Falter“, der für Theater, Oper, Ballett, Fernsehen und Kino schrieb und mehrere Bücher veröffentlichte, starb nach kurzer, schwerer Krebserkrankung am 6. Oktober in Salzburg. An diesem Abend erinnern sich Weg-begleiter an den Menschen und Autor und lesen aus seinem Werk. Der Kritiker Anton Thuswaldner stellt den Dichter vor, der Schauspieler Peter Pikl liest Texte (zusammengestellt vom Lektor Günther Eisenhuber), die Indentanten und Regisseure Lutz Hochstraate und Claus Tröger erinnern an den Theatermenschen.Musik: Robert Friedl (Saxophon).  „Österreich verliert einen bedeutenden Schriftsteller, die Theaterwelt einen glühend Liebenden, die Komponisten einen der besten Librettisten der Gegenwart.“ Thomas Daniel Schlee, Intendant des Carinthischen Sommers, über Christian Martin Fuchs Christian Martin Fuchs, geboren am 3. Dezember 1952 in Wien, verstorben am 6. Oktober 2008 in Salzburg. Studium der Theaterwissenschaften, Philosophie, Germanistik (Abschluss 1983). Mitbegründung der Wiener Stadtzeitung Der FALTER (1977) und mehrjährige Redaktion, als Verfasser kritischer und essayistischer Artikel. Freier Dramaturg in Deutschland, Österreich, Ungarn und Italien; von 1988 - 2004 Chefdramaturg am Salzburger Landestheater. Gastlektor an der Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaften) und Dramaturg der Star*Film Salzburg. Mitglied des Internationalen PEN-Clubs ab 2000, im Vorstand des PEN Austria ab 2007. Bücher (Auswahl): „Wanderer von gestern Abend bis morgen Nacht“ (1990), „Unverrichteter Dinge“ (1992), „Die Zeit des Südens war vorbei“ (1996), „66 Sätze über die Liebe“ (2003). Eintritt: E 6/4Veranstalter: Verein Literaturhaus  __________  Mittwoch, 10. Dezember 2008, 15.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg Gerda Anger-Schmidt„Der Fälscherbande auf der Spur“LeseRüssel für 8-10 Jahre Simon will einmal Kriminalkommissar werden. Da trifft es sich gut, dass er Nina, seine Kusine, in Wien besucht. Außerdem sieht er da auch Rocco wieder, Ninas Hund - seinen Traumpartner mit der kalten Schnauze. Auf der Fahrt zu ihren Großeltern nehmen Nina und Simon neben Rocco auch Oskar, Ninas Meerschweinchen, in einem Schuhkarton mit. Simons erster Fall beginnt, als der Karton vertauscht wird und die beiden statt Oskar Geld darin entdecken.Das Begleitmaterial zu „Der Fälscherbande auf der Spur“ von Gerda Anger-Schmidt und Martin Anger ist auf der Homepage des G&G Kinder- & Jugendbuchverlages - www.kinderbuchverlag.at - zu finden.

Eintritt: E 3Veranstalter: Verein Literaturhaus ———-  Mittwoch, 10. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg Inge Glaser, Horst Hufnagel & Barbara Keller „Menschenbilder“Lesungen Die Salzburger Autorin Inge Glaser liest an diesem Abend aus ihrem Buch „Der Weg nach Weihnachten“ (2006). „Sterndeuter/Das Flutlicht steigt in den Gestirnen,/die Schatten fallen tief,/im Meer der Stille tauchen sie unter -/der Mond pflügt durch die Nacht,/aus der die Träume sind./Wann taut der Himmel den Gerechten?/Die Weisen fanden längst das Kind.“ Horst Hufnagel liest aus seinem Buch „Der Ruf der großen Trommel“. In der darin enthaltenen Geschichte „Der Landstreicher“ plant ein Mann, abseits gängiger Konventionen, Landstreicher zu werden. Ein Lebensentwurf, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Barbara Keller wird zwei autobiographische Erzählungen zu Gehör bringen. In eines der leicht ironischen Menschenbilder wird Tierisches einfließen. Das andere lässt Reminiszenz auf den Jahresablauf zu: Eine Gartengeschichte gibt Einblick in Freud und Leid einer rasenmäherverweigernden Himbeerliebhaberin. Inge Glaser, Mag. DDr. phil., lebt in Salzburg; Studium der Erziehungs-wissenschaften, Philosophie, Psychologie und Germanistik. Sie schreibt Lyrik und Prosa und ist Gründungsmitglied des Salzburger Literaturhauses Eizenbergerhof. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt erschien: „Christine Lavant - eine Spurensuche“ (2005).  Horst Hufnagel, geb. 1956, studierte am Mozarteum. Neben seinem Studium, zunächst im Konzertfach, später als Gasthörer an der Jazz-Akademie Graz, war er als Lehrer, Korrepetitor und in verschiedenen Berufen tätig. Nach Auslandsaufenthalten kehrte er nach Salzburg zurück und arbeitet seit 1995 als Bankangestellter. Veröffentlichung: „Der Ruf der großen Trommel“ (2008).  Barbara Keller ist gebürtige Salzburgerin, die auch in dieser Stadt lebt. Auf literarischem Gebiet befasst sie sich in erster Linie mit Kurzprosa, collageartigen Aufzeichnungen und gelegentlich auch mit Lyrik. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, Zeitungen und Rundfunk.

Eintritt: E 6/4Veranstalter: Salzburger Autorengruppe __________ Donnerstag, 11. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: ORF-Landesstudio, Nonntaler Hauptstraße 49 d 1968 - 2008 40 Jahre Leselampe„DichterInnen auf Lesereisen“Ein Fest

Ein Potpourri mit Lesungen von Erwin Einzinger, Lilian Faschinger, Elisabeth Reichart, Vladimir Vertlib und Textinszenierungen von Walter Anichhofer und Christian Sattlecker.Musik: Alex und Tom Reif Eintritt: frei (Reservierung erbeten unter 0662 - 422 411)Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe __________ 

Freitag, 12. Dezember 2008, 20 UhrSamstag, 13. Dezember 2008, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg KultlesungRudi Habringer, Eberhard Haidegger, Fritz Popp, Helmuth Gubi, Thomas Meusburger„… und dann zünden wir den Christbaum an“ Im neunzehnten Jahr seines Bestehens werden die „Christbaumzündler“ Rudi Habringer, Eberhard Haidegger und Fritz Popp wie immer mit neuen satirischen Texten zum jährlich wiederkommenden Konsumrauschfest ihre pointierten Seitenhiebe auf Weihnachtskatastrophen und Weihnachtswahnsinn im Allgemeinen und im Besonderen vorstellen. Die special guests dieser beiden Abende sind heuer wieder Helmuth Gubi (Saxophon) und Thomas Meusburger (Gitarre). Dieses „Duo Infernal“ ist den Salzburgerinnen und Salzburgern ja aus verschiedensten Formationen bekannt. Ihre spektakuläre Christmas-Begleitmusik wird herzerwärmend wie der Weihnachtspunsch Textüberleitungen bauen, vor denen sich der eine oder andere Christbaum zitternd entnadelt.Zwei fröhliche Abende, glitzernd wie Lametta und gemütlich-gefährlich, wie unsere Stammgäste wissen. Die Autoren und Musiker der beiden schrägen Weihnachtsabende: Rudolf Habringer, geboren 1960 in Desselbrunn/OÖ, studierte Germanistik und Theologie in Salzburg. 1990/91 war er Linzer Geschichtenschreiber, er erhielt mehrere Literaturpreise. Lebt als freier Schriftsteller in Walding bei Linz. Zuletzt erschien „Island-Passion“ (Roman, 2008). Eberhard Haidegger, geboren 1940 in Deutenham, OÖ, schreibt skurrile Märchen, Satiren, Gedichte und Kurzprosa für Kinder und Erwachsene. Zahlreiche Literaturwerkstätten für Kinder, Veröffentlichungen in Anthologien, ORF und Zeitschriften, CD „Best of“ (2003). Fritz Popp, geboren 1957 in Vöcklabruck, OÖ, studierte Germanistik, lebt als BHS-Lehrer und Autor in Salzburg. Mehrere Erzählbände und Romane, zuletzt erschien „Der Himmel an dem ich wohne“ (Weihnachtstexte, 2008) Helmuth Gubi, Musik- und Geschichtelehrer am BORG Straßwalchen, spielt mit verschiedenen Gruppen wie Trio Infernal, Saxodrom, Summerhill Dixie. Auftritte mit dem Mozarteumorchester, im Landestheater, beim Salzburger Straßentheater. Thomas Meusburger, geb. in Salzburg, Studium am Mozarteum, Live-Tätigkeit in diversen Salzburger Bands, Fernseh- und Rundfunkauftritte für ORF und SWF, Landestheater Salzburg. 1990-93 in Los Angeles. 1991 Abschluss des G.I.T. am Musicians Institute in Hollywood.

Eintritt: E 13/10 Veranstalter: Grazer Autorinnen Autorenversammlung  __________  Mittwoch, 17. Dezember 2008, 08.45, 10.15 &  15.30 UhrDonnerstag, 18. Dezember 2008, 08.45, 10.15 und 15.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg Piccolo T(h)eatro „Odu Fröhlich“LeseRüssel-Weihnachtstheater für 6-10 Jahre  Dauer: ca. 60 Minuten Die etwas andere Weihnachtsgeschichte mit Puppen, Schauspiel, Livemusik und Film (nach dem Buch von Eva Billisich: Das Weihnachtsschwein). Das kleine Schwein Odu Fröhlich feiert mit seiner Familie Weihnachten. Vater Fröhlich erzählt ein Wintermärchen. Da passiert etwas mit Odu. Ist es ein Weihnachtszauber? Sind ihm wirklich Flügel gewachsen?Odu fliegt und beobachtet das Schnee- und Weihnachtstreiben von ganz oben. Odu fliegt höher und höher, gerät von einer Turbulenz in die nächste und beginnt, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.Erst kurz bevor er umkehren will, findet er zu seiner großen Aufgabe!Sie ist weihnachtlich! Wunderbar! Und ungeheuer wichtig!

Eintritt: E 5Veranstalter: Verein Literaturhaus __________  Donnerstag, 18. Dezember 2008, 19.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg   „Adventlesung“Lesung mit Musik

Mitglieder der Salzburger Repräsentanz der Gesellschaft der Lyrikfreunde gestalten diesen Abend. Auf dem Programm stehen Lyrik und Kurzprosa, untermalt von Musik. Die Vortragenden: Ernst Eliasch DeukerBrigitte Therese GangliGeorge Larry GangliHans Günter KastnerIngeborg KraschlHilde Peyr-HöwarthValerie PichlerFritz RiesenederGeorg Weigl Für die musikalische Umrahmung sorgt Christian Bauschke auf dem Klavier. Die Gesellschaft der Lyrikfreunde ist eine Lesergemeinschaft, die Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum hat. Sie gibt die Zeitschrift „Begegnung“ heraus. Einmal im Jahr, beim sogenannten dreitägigen Sterntreffen, wird im Rahmen eines Festakts der Leserpreis verliehen. Außerdem gibt es noch einen zweiten und einen dritten Preis. Eintritt: Freiwilliger RegiebeitragVeranstalter: Gesellschaft der Lyrikfreunde  __________

 

 

 

 

 

 

(Quelle: S24)

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