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Die 7 ultimativen Tipps für angehende Grillmeister

Im Sommer wird die Küche gerne in den Garten verlegt. APA/Georg Hochmuth
Im Sommer wird die Küche gerne in den Garten verlegt.

Mit den steigenden Temperaturen startet nicht nur die herrlichste Zeit des Jahres, sondern auch die Grillsaison. Wir verraten euch in unserer Freitagsserie 7 ultimative Grill-Tipps.

1. Welcher Grill ist am besten geeignet?

Kein Grillen ohne das perfekte Equipment - nichts geht ohne den Klassiker. Der Holzkohlegrill ist in unterschiedlichsten Größen, Formen sowie mit oder ohne Deckel erhältlich. Er ist ideal fürs Grillen im Garten und auf der Terrasse, aber auch für unterwegs. Wer mit weniger Geduld gesegnet ist, sollte aber eher auf Gas- oder Elektrogrills zurückgreifen. Auch für Balkongriller sind diese Varianten der Nachbarn zuliebe – Stichwort: Rauch – besser geeignet.

2. Anzündkamin verkürzt Wartezeit

Bleibt man dem altbewährten Holzkohlegrill treu, muss man vor der eigentlichen Grillerei einiges an Vorbereitungszeit miteinberechnen. Nicht so, wenn man einen Anzündkamin zu Hilfe nimmt. Holzkohle oder auch Briketts kommen im Metallzylinder schneller auf „Betriebstemperatur“.

Unten kommt eine Anzündhilfe hinein, darauf werden Kohle oder Briketts geschichtet. Dann die Anzündhilfe anmachen und warten, bis sich eine feine Ascheschicht bildet. Glüht die Kohle, schüttet man sie auf den Grill und los geht’s.

3. Glut gut und sinnvoll verteilen

Die Hitze wird geringer, je weitflächiger man die Kohle auf dem Rost verteilt. Benötigt man hohe Temperaturen, sollten Häufchen gebildet werden. Bei unterschiedlichem Grillgut verteilt man die Kohle nur auf einer Seite - für die direkte Hitze; die andere Seite ohne Glut lässt sich für indirektes Grillen oder zum kurzen Ablegen nutzen.

Kurzgebratenes wie Burger, Steaks, Koteletts, Hähnchenbrust und Fischfilets grillt man am besten bei direkter Hitze. Größere Stücke wie Braten oder ganze Hähnchen grillt man bei indirekter Hitze, damit das Fleisch auch innen gut gar wird, ohne dass es außen verbrennt.

4. Fleisch, Fisch und Gemüse marinieren

Eines der wichtigsten Dinge beim Grillen ist ohne jeden Zweifel die Marinade des Grillguts – mit dieser steht und fällt das Lob an den Grillmeister. Eine Marinade besteht klassischerweise aus drei Komponenten: Öl, Gewürze und Säure. Rezepte findet man en masse, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. Wichtig sind vor allem hitzebeständiges Öl und viel Zeit. Als absolutes No-Go in einer Marinade gilt übrigens Salz – also Finger weg davon!

Auch Meeresfrüchte eignen sich für den heimischen Grill./Weber-Stephen Österreich GmbH Salzburg24
Auch Meeresfrüchte eignen sich für den heimischen Grill./Weber-Stephen Österreich GmbH

5. Fisch vom Grill: So einfach geht‘s

Damit Fisch vom Grill gelingt, haben wir uns ein paar Tricks bei Norbert Schuster, Fisch-Experte beim Fischhändler Eishken Estate, abgeschaut.

Fischsteaks vom Lachs oder Thunfisch werden auf beiden Seiten kurz angegrillt und bleiben damit innen noch leicht roh. Filets hingegen gelingen am besten, wenn man sie mit der Hautseite auf eine geölte Grillpfanne legt und nach dem Wenden (mit der enthäuteten Seite) nur mehr kurz fertig grillt. Damit der Fisch nicht zerfällt oder am Rost kleben bleibt, ist es ratsam, ihn nur einmal zu wenden. Dafür wird er auf einer Seite (Hautseite) länger gegrillt und am Ende nur mehr kurz auf der anderen Seite fertig gebraten.

Je nach Dicke des Filets wird auch die Garzeit des Fisches berechnet. Grundsätzlich ist er aber dann gar, wenn das Fleisch nicht mehr glasig ist und die Ränder sich leicht auseinandernehmen lassen. Bei ganzem Fisch ist der Gargrad leicht anhand der Rückenflosse bestimmbar: Lässt sich diese einfach herausziehen, ist der optimale Garpunkt erreicht.

Zur Orientierung:

  • Filets: Sechs bis zehn Minuten
  • Ganze Fische (je nach Größe): Zehn bis 20 Minuten
  • Meeresfrüchte: Drei bis sechs Minuten

6. Grillasche richtig entsorgen

Nach einem ausgiebigen Grillabend stellt sich die Frage, wohin mit den Überresten? Grundsätzlich kann Grillasche als Dünger oder Zuschlag zum Kompost verwertet werden. Dadurch wird der Wasserhaushalt verbessert und die Pufferkapazität des Komposts erhöht. Die Asche hebt den pH-Wert im Boden leicht an, macht ihn also basischer. Bei sauren Böden kann dies ein durchaus erwünschter Effekt sein.

Aber: Die Dosis macht das Gift. Wer regelmäßig grillt, sollte große Aschemengen eher in der Restmülltonne entsorgen.

Und besonders wichtig: Die Asche zuvor gut auskühlen lassen. Keine heiße Asche entsorgen! Die Kameraden der Feuerwehr werden's euch danken.

7. Die besten Grillplätze in Salzburg

Zum Schluss noch ein ganz großes Dilemma: Ihr habt weder einen Garten noch einen Balkon, seid aber die größten Grillfans. Dann sei euch dieser Artikel ans Herz gelegt. Wir verraten euch nämlich, wo man in Salzburg kann.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.09.2021 um 10:07 auf https://www.salzburg24.at/archiv/die-7-ultimativen-tipps-fuer-angehende-grillmeister-52309258

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