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Die Angst vor dem Leben: Ein Film macht Selbstmord zum Thema

Salzburg – Dem Tabuthema „Selbstmord“ widmet sich die Salzburger Filmemacherin Petra Hinterberger in ihrem Film „Das verlorene Paradies“. Salzburg24 hat die Filmemacherin besucht. Zum S24-Video 

Seit 2001 hat die in Salzburg lebende Filmemacherin Petra Hinterberger an ihrem Film „Das verlorene Paradies” gearbeitet. Am 3. April dieses Jahres feiert der Film im „Das Kino” in der Stadt Salzburg seine Premiere.

Hinterberger erzählt die Lebensgeschichte zweier junger Männer – Philipp und Martin. Philipp nahm sich im Alter von 22 Jahren das Leben. Die Filmemacherin spricht mit seinen Eltern über die Zeit voller Depressionen und Schizophrenie. Martin hat mehrere Selbstmordversuche hinter sich und ist jetzt in Psychologischer Betreuung. In Gesprächen erfährt Hinterberger – insgesamt sammelte sie 26 Stunden Interview-Material – welche Gedanken sich in depressiven Menschen, kurz vor einem Suizidversuch, abspielen und wie die Eltern mit dem Verlust ihres Sohnes zurechtkommen.

Mit „Das verlorene Paradies” will Hinterberger zum einen erreichen, dass gesunde Menschen suizidgefährdete Menschen besser verstehen. Andererseits will sie den Angehörigen, die einen Menschen durch Selbstmord verloren haben, ihren Verlust erleichtern.

„Das verlorene Paradies” ist bis 20. April 2009 im “Das Kino” zu sehen.

(Quelle: S24)

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